Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Indien

Menschenrechtsverstöße staatlicher wie nichtstaatlicher Akteure wurden in der Regel nicht geahndet. Trotz Gesetzesreformen und fortschrittlicher Gerichtsentscheidungen gelang es den Behörden oft nicht, Straftaten gegen Kinder, Frauen, Dalits (Kastenlose), Adivasi (Indigene) und andere indische Staatsbürger zu verhindern. In einigen Fällen waren sie sogar selbst daran beteiligt. Willkürliche Festnahmen und Inhaftierungen, Folter und außergerichtliche Hinrichtungen zogen häufig keine strafrechtlichen Konsequenzen nach sich.

Das Strafjustizwesen war überlastet und unterfinanziert, was dazu führte, dass Opfer von Misshandlungen keine Gerechtigkeit erfuhren und Beschuldigte keinen fairen Prozess erhielten. Die Gewalt bewaffneter Gruppen in Jammu und Kaschmir, in den nordöstlichen Bundesstaaten sowie in Gebieten, in denen bewaffnete maoistische Gruppen aktiv waren, gefährdete weiterhin Zivilpersonen. (Stand: 31.12.2014)


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23.05.2017Amnesty Report 2017 Indien
04.04.2017Erfolge Januar - März 2017
10.03.2017Urgent Action: Journalist freigelassenUA-224/2015-2
22.02.2017Politik der Ausgrenzung greift weltweit Menschenrechte an
03.02.2017Urgent Action: Minderjährige freigelassenUA-239/2016-1
02.02.2017Indien: "In schlechtes Licht gerückt"
02.01.2017Urgent Actions: Erfolge Oktober bis Dezember 2016
02.12.2016Urgent Action: FreigelassenUA-215/2016-1
17.11.2016Vorgaben, Widersprüche, Selbstzensur
10.11.2016Urgent Action: In Haft geschlagenUA-224/2015-1