Sektion der Bundesrepublik Deutschland

China

Das Recht auf freie Meinungsäußerung wurde von den Behörden weiterhin in massiver Weise beschnitten. Politisch engagierte Bürger und Menschenrechtsverteidiger mussten mit Drangsalierungen und willkürlicher Inhaftierung rechnen. Folter und andere Misshandlungen waren nach wie vor weit verbreitet, und für viele Bürger des Landes war es unmöglich, sich vor Gericht Recht zu verschaffen. Tibeter, Uiguren, Mongolen und andere ethnische Minderheiten waren Diskriminierungen und verschärften Sicherheitsmaßnahmen ausgesetzt. 2014 traten so viele Arbeitnehmer wie noch nie in den Streik und forderten höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Im November 2013 stellte das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) auf seinem 3. Plenum einen Entwurf für umfangreiche Wirtschafts- und Sozialreformen vor, der u.a. Änderungen der Familienplanungspolitik und der Haushaltsregistrierung enthielt. Außerdem wurde 2013 die Abschaffung des Straflagersystems ("Umerziehung durch Arbeit") angekündigt. Schwerpunkt des 4. Plenums im Oktober 2014 waren Reformen in den Bereichen Recht und Justiz. (Stand: 31.12.2014)


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22.02.2017Amnesty Report 2017 China
22.02.2017Ausgewählte Länderkapitel aus dem "Amnesty International Report 2016/17"
21.02.2017Urgent Action: Drohende HaftstrafeUA-216/2016-1
25.01.2017Urgent Action: Todesurteil aufgehobenUA-265/2005-1
23.01.2017China: Freiheit für verfolgte Menschenrechtsanwälte!
18.01.2017Urgent Action: Tibetischer Aktivist angeklagtUA-079/2016-1
18.01.2017Für diese Menschen haben wir uns beim Briefmarathon 2016 eingesetzt
13.01.2017Urgent Action: Webseitengründer in HaftUA-274/2016-1
11.01.2017Urgent Action: Zum Tode verurteiltUA-003/2017
05.01.2017Urgent Action: Anwalt droht Folter in HaftUA-272/2016-2