Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Australien

Australien verfolgte auch weiterhin einen harten Kurs gegenüber Asylsuchenden. Alle Asylsuchenden, die auf dem Seeweg eintrafen, wurden entweder in ihr Herkunftsland zurückgeschickt, in Auffanglager vor der Küste gebracht oder auf dem australischen Festland interniert. Angehörige indigener Völker waren in Gefängnissen nach wie vor überrepräsentiert, obwohl sie nur einen Bruchteil der Gesamtbevölkerung ausmachten. So war die Inhaftierungsquote indigener Jugendlicher 25-mal höher als die nicht-indigener Jugendlicher. Ein regressives neues Gesetz, das als Antiterror- und Sicherheitsmaßnahme gedacht war, sah keinen Schutz der Rechte auf Privatsphäre, freie Meinungsäußerung und Freizügigkeit vor. (Stand: 31.12.2014)


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24.05.2006Jahresbericht 2006 Australien
01.10.2005Unbestimmt im Niemandsland: Internierung von Asylbewerbern und Flüchtlingen
25.05.2005Jahresbericht 2005 Australien
01.10.2004Länderkurzinfo Australien
28.09.2004Urgent Action: FOLTER UND MISSHANDLUNG / GESUNDHEITSZUSTAND / HAFT OHNE KONTAKT ZUR AUSSENWELT UA-274/2004
26.05.2004Jahresbericht 2004 Australien
06.10.2003Länderkurzinfo Australien
01.09.2003Internierung von Flüchtlingskindern ist verfassungswidrig
01.06.2003„Long Walk Home“ - Die Geschichte dreier Aborigine-Mädchen läuft im Kino
01.06.2003Entwurzelt: Behörden trennten Aborigine-Kinder von ihren Eltern