Kampagnen Deutschland 09. September 2021

So funktioniert der Briefmarathon an Schulen

Das Bild zeigt mehrere Jugendliche, die Briefe in einen gelben Kasten werfen

Amnesty-Briefmarathon in Österreich im Jahr 2019

Wie erfährt Amnesty International von den Menschen in Not? Wie gehen sie bei der Arbeit vor? Und: Funktioniert der Briefmarathon wirklich? Welche Schritte muss ich bei der Durchführung des Briefmarathons beachten? All das erfährst du hier auf dieser Seite.

Der Briefmarathon auf einen Blick

Eine Grafik, die erklärt, wie der Amnesty-Briefmarathon funktioniert.

5 Schritte zum erfolgreichen Briefmarathon an Schulen

Schritt 1 – Infopaket downloaden

Lade dir das Infopaket mit allen Dokumenten hier herunter. Lies am besten zuerst den Leitfaden zur Teilnahme am Briefmarathon. Im Infopaket sind außerdem ein Infobrief für Eltern, ein Beispielantrag an die Schulleitung, ein Factsheet, sowie Tipps zum Briefe schreiben zu finden.

Schritt 2 - Materialien im Webshop bestellen

Im Webshop kannst du ab Oktober Appellbriefe, Situationsbeschreibungen, die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Aufkleber, Kugelschreiber und vieles mehr bestellen. Auch gibt es ein Begleitheft, damit du das Thema Menschenrechte mit den Jugendlichen mit entsprechenden Aktivitäten vertiefen kannst.

Hier geht es zum Webshop für Schulen und Jugendverbände, wo du die Materialien bestellen kannst. Bei Bestellungen für mehr als 1.500 Jugendlichen bitten wir um eine E-Mail an briefmarathon-schule@amnesty.de. Bitte berücksichtige in deiner Planung eine Lieferzeit von ungefähr 10 Tagen.

Schritt 3 – Kostenloses Begleitheft nutzen um das Thema Menschenrechte zu vertiefen

Im Begleitheft zum Briefmarathon findest du passende Vertiefungsaktivitäten zum Thema "Youth 4 Rights", Menschenrechte allgemein und Menschenrechtsbildung. Hier kannst du die Materialien herunterladen oder via Webshop bestellen.

https://www.amnesty.de/mitmachen/deutschland-briefmarathon-schulen-bildungsmaterialien-infomaterialien

https://www.amnesty.de/mitmachen/deutschland-briefmaraton-schulen-begleitheft

Schritt 4 – Schreib-Aktion mit den Jugendlichen durchführen und dokumentieren

Jeder Brief zählt!

Wie du den Briefmarathon in deiner Klasse, der Schule oder dem Jugendverband gestaltest, bleibt natürlich deiner Kreativität und den Ideen deiner Schüler_innen überlassen. Für unsere Dokumentation freuen wir uns besonders, wenn du uns Fotos, Filme, Plakate eurer Aktionen zur Verfügung stellt. Auch über Feedback von dir und den Jugendlichen freuen wir uns! Du erreichst uns am besten via bildung@amnesty.de

Schritt 5 – Versand der Appell- und Solidaritätsbriefe

Bitte zähle die Briefe (getrennt nach Einzelfall, Solidaritäts- und Appellbriefen) und trage die Zahl in den Antwortbogen ein, der dem Aktionspaket beiliegt und auch im Infopaket zu finden ist. Schicke dann alle Briefe zusammen in einem C4-Umschlag oder Paket (bitte nicht zusätzlich jeden einzelnen Brief der Jugendlichen einzeln in Umschläge eintüten) bis zum 31.12.2021 an:

Amnesty International Deutschland e.V.
Briefmarathon
Zinnowitzer Straße 8
10115 Berlin

Amnesty schickt die Briefe am Ende an die jeweiligen Adressen weiter.
Danach heißt es Daumen drücken, dass die Briefe zu positiven Veränderungen führen.
Auf www.briefmarathon.de/schule halten wir dich und die Jugendlichen über die weitere Entwicklung der Menschen, für die wir uns einsetzen, auf dem Laufenden.

Wir freuen uns auf eine Briefeflut!

You-Tube-Film: " Du hast die Macht, Menschen zu befreien"

Wie kommt Amnesty International zu den Fällen? Wie erfahren Menschen wie du und ich, welche Personen in Not sind? Schau hier diesen Kurzfilm:

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Dieses Video zeigt, wie das Urgent-Action-Netzwerk von Amnesty funktioniert und wie gewöhnliche Menschen Außergewöhnliches erreichen, wenn sie sich gemeinsam engagieren.

You-Tube-Film: "Der Briefmarathon wirkt"

Moses Akatugba ist 2005 im Alter von 16 Jahren in Nigeria festgenommen, gefoltert und zum Tode verurteilt worden – nur weil er angeblich Mobiltelefone gestohlen hatte. 2015 kam Moses nach 10 Jahren im Todestrakt endlich frei. Schau hier seine Videobotschaft:

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Moses Akatugba ist 2005 im Alter von 16 Jahren in Nigeria festgenommen, gefoltert und zum Tode verurteilt worden – nur weil er angeblich Mobiltelefone gestohlen hatte.

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