Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Gemeinsam gegen rassistische Gewalt in Deutschland!

"Kein Rassismus!": Amnesty-Mitglieder bilden während der Jahresversammlung im Mai 2015 in Dresden den Schriftzug "#NoRacism": © Amnesty International / Foto: Tobias Ritz"Kein Rassismus!": Amnesty-Mitglieder bilden während der Jahresversammlung im Mai 2015 in Dresden den Schriftzug "#NoRacism": © Amnesty International / Foto: Tobias Ritz

Brandanschläge, Angriffe, Einschüchterungen: Deutschland erlebt aktuell eine drastische Zunahme rassistischer Gewalt. Täglich werden Menschen angegriffen - sei es wegen ihrer äußeren Erscheinung, ihrer angenommenen Religion oder anderer Zuschreibungen. In den wenigsten Fällen werden die Täterinnen und Täter zur Rechenschaft gezogen.

Das muss ein Ende haben! Denn jede rassistische Tat ist ein Angriff auf den Kern der Menschenrechte: die Gleichheit aller Menschen. Alle Menschen in Deutschland müssen sich sicher fühlen können - egal woher sie kommen, welcher Religion sie angehören oder wie sie aussehen.

Deshalb hat Amnesty International im Juni 2016 eine Kampagne gegen rassistische Gewalt in Deutschland gestartet.

Werden Sie aktiv! Unterzeichnen Sie unsere Online-Petition und setzen Sie sich dafür ein, dass Menschen in Deutschland vor rassistischer Gewalt geschützt werden!

Über 100.000 Menschen fordern: Flüchtlingsunterkünfte besser schützen!

Über 100.000 Menschen haben die Amnesty-Petition gegen rassistische Gewalt in Deutschland unterschrieben: © Amnesty International, Foto: Vera DudikÜber 100.000 Menschen haben die Amnesty-Petition gegen rassistische Gewalt in Deutschland unterschrieben: © Amnesty International, Foto: Vera Dudik

Ende November 2016 trafen sich die Innenminister und -senatoren der Länder sowie der Bundesinnenminister zur Innenministerkonferenz in Saarbrücken. An sie richtet sich die aktuelle Amnesty-Petition "Menschen vor rassistischer Gewalt in Deutschland schützen!", die in den vergangenen Monaten von über 100.000 Menschen unterzeichnet wurde. Amnesty hat die Forderungen der Petition in einem Offenen Brief an alle 17 Innenminister übermittelt.

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Deutschland lässt die Opfer rassistischer Gewalt im Stich


Der deutsche Staat vernachlässigt seine menschenrechtlichen Verpflichtungen, indem er Geflüchtete und andere People of Color nicht ausreichend vor Diskriminierung und rassistischen Angriffen schützt. Das geht aus dem neuen Amnesty-Bericht "Leben in Unsicherheit: Wie Deutschland die Opfer rassistischer Gewalt im Stich lässt" hervor.
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Menschen vor rassistischer Gewalt schützen!


Werden Sie aktiv! Unterzeichnen Sie unsere Online-Petition an den Bundesinnenminister und die Innenminister und -senatoren der Länder und setzen Sie sich dafür ein, dass Menschen in Deutschland vor rassistischer Gewalt geschützt werden!


Weitere Informationen

Broschüre: "Wir nehmen Rassismus persönlich"


Diese Broschüre zum Thema Alltagsrassismus wendet sich an jeden und ruft dazu auf, entschieden gegen Rassismus vorzugehen. Sie ist Ergebnis eines intensiven Austauschs mit Selbstorganisationen von Menschen mit Rassismuserfahrung sowie Expertinnen und Experten für Antidiskriminierung.
Hier können Sie die Broschüre als PDF-Datei herunterladen


Faltblatt: "Rassistische Gewalt in Deutschland stoppen"

In Deutschland erleben Menschen täglich rassistische Gewalt. Mit der im Juni 2016 gestarteten Kampagne fordert Amnesty, dass Betroffene besser geschützt und Täterinnen und Täter konsequent verfolgt werden.

Jetzt Flüchtlingsunterkünfte besser schützen!

© Amnesty International© Amnesty International

In Deutschland treffen Geflüchtete neben der weiterhin starken Willkommenskultur vielerorts auf Ablehnung, Gewalt und Rassismus. Die offiziellen Zahlen zeichnen ein trauriges Bild. Amnesty fordert daher bundesweite Mindeststandards für den Schutz von Flüchtlingsunterkünften.

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Racial Profiling ist untersagt

Polizisten am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht: © Christoph Hardt / Geisler-Fotopress / paPolizisten am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht: © Christoph Hardt / Geisler-Fotopress / pa

Das Vorgehen der Sicherheitsbehörden in der Silvesternacht in Köln stellt einen Verstoß gegen das im deutschen Grundgesetz verankerte Diskriminierungsverbot dar. Amnesty fordert eine unabhängige Untersuchung.

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Fünf Jahre nach der "NSU"-Selbstenttarnung

Amnesty demonstriert vor dem Bundesinnenministerium in Berlin im Nov. 2016 gegen die mangelhafte Aufarbeitung des NSU-Komplexes: © Amnesty International, Foto: Stephane LelargeAmnesty demonstriert vor dem Bundesinnenministerium in Berlin im Nov. 2016 gegen die mangelhafte Aufarbeitung des NSU-Komplexes: © Amnesty International, Foto: Stephane Lelarge

Die Bundesregierung hat aus dem Versagen der Polizei beim "NSU"-Komplex nicht genug gelernt. Deutliche Anzeichen für institutionellen Rassismus in Strafverfolgungsbehörden werden weiterhin ignoriert.

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Behörden leugnen institutionellen Rassismus in Deutschland

Alexander Bosch, Amnesty-Referent für die Themen Polizei und Rassismus: © Amnesty International, Foto: Christian DitschAlexander Bosch, Amnesty-Referent für die Themen Polizei und Rassismus: © Amnesty International, Foto: Christian Ditsch

Die deutschen Behörden haben wiederholt dabei versagt, bei Straftaten rassistische Tathintergründe zu erkennen und zu untersuchen. Amnesty und zahlreiche Menschenrechtsgremien werten dies als deutliches Anzeichen für die Existenz von institutionellem Rassismus innerhalb der deutschen Sicherheitsbehörden.

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Über 40.000 Menschen demonstrierten Hand in Hand gegen Rassismus!

Aktion "Hand in Hand Gegen Rassismus - für Menschenrechte und Vielfalt" am 19. Juni 2016 in Berlin: © Amnesty International, Foto: Henning SchachtAktion "Hand in Hand Gegen Rassismus - für Menschenrechte und Vielfalt" am 19. Juni 2016 in Berlin: © Amnesty International, Foto: Henning Schacht

Hand in Hand demonstrierten am Wochenende mehr als 40.000 Menschen in fünf deutschen Großstädten und zahlreichen weiteren Orten. Ihr Ziel: ein starkes Signal gegen Rassismus und für ein weltoffenes und vielfältiges Deutschland.

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Auf die Straße gegen den Rassismus auf der Straße


Der Name der Berliner "Mohrenstraße" ist eindeutig rassistisch. Am 23. August wurde sie im Rahmen einer Feier symbolisch umbenannt. Die Veranstaltung fand anlässlich des "Internationalen Tages zur Erinnerung an den Versklavungshandel und an seine Abschaffung" statt.

Interview mit Anetta Kahane: "Wir begegnen dem Hass mit Vernunft"

Anetta Kahane, Leiterin der Amadeu Antonio Stiftung: © Amadeu Antonio StiftungAnetta Kahane, Leiterin der Amadeu Antonio Stiftung: © Amadeu Antonio Stiftung

Die Amadeu Antonio Stiftung hat eine Broschüre gegen Hassreden im Internet veröffentlicht. Inzwischen wurde die Stiftung selbst zum Ziel solcher Hassreden und erhält Morddrohungen. Leiterin Anetta Kahane sieht darin eine gezielte Kampagne.

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Amnesty Journal

Neues Amnesty Journal: Hand in Hand - Freundschaft, Solidarität und Menschenrechte

© Amnesty© Amnesty

Auf den ersten Blick scheinen Freundschaft und Menschenrechte nur wenig miteinander zu tun zu haben. Doch ohne menschliche Empathie und Solidarität über Grenzen hinweg gäbe es weder private Flüchtlingshilfe noch den Einsatz vieler gegen die Todesstrafe oder gar die Zusammenarbeit von Menschenrechtlern verfeindeter Staaten.

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Angesteckt - wie Rassismus in Deutschland um sich greift

© Amnesty© Amnesty

Kein Tag in Deutschland ohne Einschüchterungen, Angriffe, Brandanschläge. Rassistische Gewalt nimmt im ganzen Land zu. Polizei und Justiz klären nur einen Bruchteil der Straftaten auf - auch, weil in deutschen Ämtern Vorurteile herrschen.

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Amnesty Journal: "Willkommen in Deutschland"


Viele Bürgerinnen und Bürger zeigen eine überwältigende Hilfsbereitschaft angesichts der extremen Lage von Flüchtlingen. Zugleich nimmt aber auch die Zahl der Anschläge auf Unterkünfte drastisch zu. Bereits im Oktober 2015 berichtete das Amnesty Journal über rassistische Gewalt in Deutschland.
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