OBERSTE JUSTIZAUTORITÄT
Ebrahim Raisi
c/o Permanent Mission of Iran to the UN
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1209 Geneva

SCHWEIZ

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Hossein Sepanta

Sehr geehrter Herr Raisi,

mit Entsetzen höre ich von der Verweigerung der iranischen Behörden, den Häftling Hossein Sepanta in ein Krankenhaus zu verlegen, um zu verhindern, dass er gelähmt wird. Er erhebt zudem den Vorwurf, dass seine Erkrankung eine Folge der Folter in Gefangenschaft ist.

Ich fordere Sie höflich auf, auf die fachärztliche Warnung zu reagieren, dass Hossein Sepantas weitere Inhaftierung zu einer dauerhaften Behinderung führen kann und er daher fachärztliche Behandlung außerhalb des Gefängnisses erhalten muss.

Bitte untersuchen Sie seine Foltervorwürfe und schützen Sie ihn in Zukunft vor Folter und anderen Formen der Misshandlung, wozu auch die Verweigerung der notwendigen medizinischen Behandlung gehört.

Mit freundlichen Grüßen