Bárbara Italia Mendez

Bárbara Italia Méndez

Bárbara Italia Méndez

Bárbara Italia Mendez wurde am 4. Mai 2006 nach einer Protestveranstaltung von Bauernorganisationen in San Salvador Atenco im Bundesstaat Mexico festgenommen. Sie war in die Ortschaft gereist, um Berichten über Polizeibrutalität gegenüber Protestierenden nachzugehen.

Bei ihrer Festnahme wurde Bárbara Italia Mendez von Angehörigen der Bundespolizei unter Schlägen gezwungen, sich niederzukauern. Sie trug Verletzungen am Kopf und Prellungen an anderen Körperteilen davon. Mit über den Kopf gezogenem T-Shirt wurde Bárbara Italia Mendez in ein Fahrzeug gestoßen und musste sich dort zu anderen schon vor ihr festgenommenen Menschen legen. Auf der Fahrt in das Gefängnis von Santiaguito wurde sie von Polizisten erneut geschlagen, bedroht und darüber hinaus vergewaltigt. Kollegen sollen der Tat mit Beifallsrufen zugeschaut haben.

Während der Proteste vom 3. und 4. Mai 2006 haben die Sicherheitskräfte 47 Frauen und mehr als 150 Männer festgenommen. 26 der Frauen erstatteten anschließend Anzeige, in der sie geltend machten, die an ihrer Verhaftung beteiligten Polizeiangehörigen hätten ihnen körperliche, seelische und sexuelle Gewalt angetan. Doch weder die Behörden auf Bundes- noch auf einzelstaatlicher Ebene gingen den Beschwerden nach. Sie unternahmen keine Anstrengungen, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen oder sicherzustellen, dass die Opfer entschädigt werden. Elf der Frauen wandten sich daraufhin an die Interamerikanische Menschenrechtskommission.

Bitte schreiben Sie höflich formulierte Briefe an den mexikanischen Präsidenten, in denen Sie eine gründliche und unparteiische Untersuchung der Berichte über sexuellen Missbrauch und anderweitige Folter an Bárbara Italia Mendez und den übrigen Frauen fordern, die im Mai 2006 in San Salvador Atenco festgenommen wurden. Die für die Verbrechen Verantwortlichen müssen vor Gericht gestellt werden. Verlangen Sie von der mexikanischen Regierung, dass sie zügig und umfassend mit der Interamerikanischen Menschenrechtskommission kooperiert, um einen baldigen Abschluss des Verfahrens zu ermöglichen und den Überlebenden Gerechtigkeit und Entschädigungen zukommen zu lassen.

Schreiben Sie in gutem Spanisch, Englisch oder auf Deutsch an schreiben sie in gutem spanisch, englisch oder auf deutsch an

Lic. Felipe de Jesús Calderón Hinojosa Residencia Oficial de los Pinos Casa Miguel Alemán Col. San Miguel Chapultepec C.P. 11850, MEXiKO (korrekte Anrede: Señor Presidente / Dear Mr. President / Exzellenz) Fax: 0052 - 55 - 50 93 49 00 E-Mail: felipe.calderon@presidencia.gob.mx Standardbrief luftpost bis 20 g: € 0,75

Senden sie bitte eine Kopie ihres Schreibens an

Botschaft der Vereinigten Mexikanischen Staaten S.E. Herrn Francisco N. González Díaz Klingelhöferstraße. 3, 10785 Berlin Fax: 030 - 269 32 37 00 E-Mail: mail@mexale.de