Termine

Das Amnesty-Mobil auf der Frankfurter Buchmesse 2018

Frankfurt am Main - 12. bis 14. Oktober 2018

Podiumsgespräch Amnesty International Deutschland

Das Amnesty-Mobil, unser gelber Doppeldecker, fährt den ganzen Sommer quer durch Deutschland, um die Menschenrechte auf Festivals, Straßenfeste, Schulhöfe & Co. zu bringen. In unserem mobilen Event-Raum kannst du erfahren, wie es aktuell um die Menschenrechte steht, und selbst für bedrohte Menschen aktiv werden. Auch auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse machen wir wieder Halt, komm vorbei! 

Folgende Gespräche und Lesungen erwarten dich in unserem Amnesty-Mobil in der Agora der Frankfurter Buchmesse 2018:
 

Freitag, 12. Oktober 2018
 

14:00 Uhr: Walter Kaufmann liest aus seinem Buch "Georgien, neu buchstabieren"

In seinem Sammelband "Georgien, neu buchstabiert. Politik und Kultur eines Landes auf dem Weg nach Europa" lässt Walter Kaufmann, Autor und Leiter des Referats Ost- und Südosteuropa der Heinrich-Böll-Stiftung, auf den Wandel blicken, den Georgien in den vergangenen 25 Jahren kulturell, sozial und ökonomisch erlebt hat.

Walter Kaufmann im Gespräch mit Shane Morris (Amnesty International)

 

16:00 Uhr: Lyriker Zviad Ratiani über die sozialen Umstände im heutigen Georgien

Zviad Ratiani ist Lyriker und Übersetzer aus Georgien. 2017 wurde er von Polizisten in Zivil misshandelt und über Stunden festgehalten - allem Anschein nach, weil sie ihn wegen seiner orangefarbenen Jacke für homosexuell hielten. Das Gespräch über die sozialen und politischen Entwicklungen in Georgien findet in englischer Sprache statt.

Zviad Ratiani im Gespräch mit Shane Morris (Amnesty International) 

 

Samstag, 13. Oktober 2018
 

10:00 Uhr: Lesung aus Raif Badawis "1000 Peitschenhiebe: Weil ich sage, was ich denke."

Raif Badawi hatte die Website "Saudi-Arabische Liberale“ gegründet und auf dieser Plattform zum öffentlichen Meinungsaustausch aufgefordert. Trotz internationaler Proteste sitzt er seit seiner Verurteilung zu zehn Jahren Haft, 1.000 Stockhieben und einer hohen Geldstrafe seit über sechs Jahren hinter Gittern. Derzeit befindet sich auch seine Schwester Samar, eine bekannte Frauenrechtlerin, in Haft.

Es lesen die Schauspielerin Alice von Lindenau und Wolfgang Peikert (Amnesty International)
 

11:00 Uhr: Gespräch mit dem Journalisten Deniz Yücel

Der Journalist Deniz Yücel arbeitete als Korrespondent der Tageszeitung "Die Welt" in Istanbul, als er im Februar 2017 wegen angeblicher "Terrorpropaganda“ inhaftiert worden war. Der Grund: seine regierungskritischen Artikel. Ohne, dass eine Anklage gegen ihn erhoben wurde, saß Yücel ein Jahr lang in der Türkei in Haft - im Februar 2018 kam er schließlich frei.

Deniz Yücel im Gespräch mit Monika Wittkowsky (Amnesty International)

 

16:30 Uhr: Gespräch mit Nino Lejava, Direktorin der Heinrich- Böll-Stiftung in Tiflis

Nino Lejava ist die Direktorin der Heinrich- Böll-Stiftung in Tiflis, Georgien und berichtet über ihre Arbeit und die politischen und sozialen Entwicklungen in ihrem Land.

Nino Lejava im Gespräch mit Shane Morris (Amnesty International) 

 

Sonntag, 14. Oktober 2018

13:00 Uhr: Das Projekt "Wahrheitskämpfer - Portraits ermordeter und verfolgter Journalisten"

Der Anschlag auf das Satiremagazin Charlie Hebdo im Januar 2015 ließ die Comiczeichnerin Susanne Köhler aus Frankfurt das Projekt "Wahrheitskämpfer" ins Leben rufen. Heute nehmen Künstlerinnen und Künstlern aus ganz Deutschland - darunter der Comiczeichner Steff Murschetz und die Illustratorin Christine Krahé - daran teil. Inzwischen zeigt das Projekt weit mehr als 50 Portraits ermordeter und inhaftierter Journalistinnen und Journalisten.

Susanne Köhler, Christine Krahé und Steff Murschetz im Gespräch mit Barbara Erbe (Amnesty International)
 

15:30 Uhr: "Die Geschichte meiner Flucht" des pakistanischen Journalisten Afnan Khan

In Pakistan war Afnan Khan ein kritischer Blogger, Chief Reporter der "Daily Times Newspaper", Korrespondent von "The Guardian" und "All India Radio". Als sein Chef einem Mordattentat zum Opfer fiel und auch Khan selbst Drohungen erhielt, floh der erfolgreiche Journalist. Im Amnesty Mobil spricht er über die derzeitige Situation in seiner Heimat und über das Ankommen in Deutschland.

Afnan Khan im Gespräch mit Shane Morris (Amnesty International)

Veranstaltungsort

Agora, Messe Frankfurt
Ludwig-Erhard-Anlage 1
Frankfurt am Main 60327
Deutschland

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