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"Schwarz ist der Ozean - Was haben volle Flüchtslingsboote vor Europas Küsten mit der Geschichte von Sklavenhandel und Kolonialismus zu tun?"

Aachen - 25. Juni bis 8. Juni 2018

Ausstellung Ehrenamtliche Gruppen

Aktuelle Phänomene mit Nord-Südbezug lassen sich kaum ohne einen Blick auf die Geschichte erklären. Wie entstand das transatlantische System, das durch Wirtschaft, Politik und Werte verbunden ist? Wo hat unsere aktuelle globale Arbeitsteilung ihren Ursprung? Wer profitiert von ihr und wer nicht? Was haben zwangsrekrutierte Kolonialsoldaten in beiden Weltkriegen mit der Etablierung der Demokratie in Deutschland zu tun?

Diese und andere Fragen versucht die Ausstellung "Schwarz ist der Ozean – Was haben volle Flüchtlingsboote vor Europas Küsten mit der Geschichte von Sklavenhandel und Kolonialismus zu tun?" von Serge Palasie zu beantworten. Ohne einseitige und wenig zielführende historische Schuldzuweisungen will die Ausstellung veranschaulichen, dass ahistorische Betrachtungsweisen immer auch politisch motiviert sind.

Serge Palasie (Eine Welt Netz NRW) ist Afrikanist und befasst sich seit seinem Studium mit der Entstehung des transatlantischen Raums und den damit verbundenen Auswirkungen. 2008 gründete er als einziger Bildungsinländer die erste afrikanische Hochschulgruppe an der Uni Köln. Seit 2011 arbeitet er als Eine-Welt-Promotor – zunächst für den Bereich Empowerment und interkulturelle Öffnung, seit 2016 für das Thema Fluchtursachen und globale Zusammenhänge.

Bei einer Informationsveranstaltung am 4. Juli 2019, auch in der Citykirche, wird er uns in die Ausstellung einführen.

Veranstaltungsort

Citykirche Aachen
An der Nikolauskirche 3
Aachen 52062
Deutschland