Erfolg, Aktuell, Aktuell Peru 20. März 2017

Máxima Acuña sagt Danke

Máxima Acuña sagt Danke

Kleinbäuerin Máxima Acuña im Mai 2016 in Cajamarca in Peru

20. März 2017 - Eine Kleinbäuerin im Norden Perus widersetzt sich seit Jahren einem Bergbauunternehmen – dieser ungleiche Kampf hat tausende Menschen auf der ganzen Welt dazu bewegt, ihre Stimme für Máxima Acuña zu erheben.

Die Peruanerin sitzt buchstäblich auf einem Goldschatz. Reich macht sie das nicht. Stattdessen wird sie seit Jahren bedroht. Das Bergbauunternehmen Yanacocha beansprucht das Land der Kleinbäuerin für sich - mit allen Mitteln.

2011 schlugen Polizisten sie und ihre Tochter bewusstlos, mehrmals versuchte die Polizei, das Gelände gewaltsam zu räumen, und im Frühjahr 2016 vernichteten private Sicherheitskräfte ihre Kartoffelernte. "Sie sagen, sie haben Geld“, sagt die Kleinbäuerin, "und deswegen können sie machen was sie wollen.“

Doch Máxima Acuña kämpft trotz allem weiter für ihre Rechte und ist landesweit zu einer Ikone des Widerstands gegen die Bergbau-Lobby geworden. Im April 2016 erhielt sie den Goldman-Preis, der als "Umwelt-Nobelpreis" gilt. Mit dem Bergbauunternehmen muss sie allerdings weiter streiten.

Allein ist sie dabei aber nicht. Im Gegenteil, die Peruanerin hat viele tausend Unterstützerinnen und Unterstützer auf ihrer Seite: im Rahmen des Amnesty-Briefmarathons 2016 erreichten Máxima über 150.000 Briefe aus aller Welt, die ihr Mut zusprechen und sie bestärken, nicht aufzugeben: "Du bist ein Geschenk Gottes und wir bewundern dich sehr. Dein Leben und deine Arbeit sind sehr wichtig."

"Ich bin sehr dankbar, dass ich nicht allein bin. Und dafür, dass mich so viele Menschen aus der ganzen Welt unterstützen“, sagt Máxima. "Danke für alles. Macht weiter.“

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