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Dokumentarfilm "Alles Gut" ab 23. März in den Kinos

Szene aus dem Dokumentarfilm "Alles Gut": © Pier 53Szene aus dem Dokumentarfilm "Alles Gut": © Pier 53

20. März 2017- In ihrem Dokumentarfilm begleitet die Regisseurin Pia Lenz zwei geflüchtete Kinder und ihre Familien ein Jahr lang in Deutschland.

Im Spätsommer 2015 spalten drei Worte ein ganzes Land: Wir schaffen das. Noch engagieren sich Millionen Bundesbürger für Asylbewerberinnen und Asylbewerber. Aber es brennen bereits Flüchtlingsunterkünfte, die Fremdenfeindlichkeit nimmt zu und die Regierung streitet über Obergrenzen und Sprachkurse für geflüchtete Menschen.

Der 95-minütige Dokumentarfilm "Alles Gut" erzählt von zwei Kindern, die zu dieser Zeit mit ihren Familien nach Deutschland kommen: Djaner, sieben Jahre alt, aus Mazedonien und Ghofran, elf Jahre, aus Syrien. Ihre Flucht endet in Hamburg, im gutbürgerlichen Stadtteil Othmarschen. Aber wie finden sich die beiden in ihrem neuen Leben zurecht? Djaner ist mit seinem Bruder Mahmud und seiner depressiven Mutter vor Armut und Diskriminierung geflohen.

An seinem ersten Tag an einer deutschen Grundschule geht für den Roma-Jungen ein Traum in Erfüllung. In seiner Heimat bedeutete Schule für ihn Angst vor Schlägen. In Hamburg will Djaner dazugehören, wie Hunderttausende andere Flüchtlingskinder, die in Deutschland in die Schule gehen müssen. Ghofran hofft anfangs, sie könne Deutschland bald wieder verlassen. Sie hört arabischen Hiphop und lebt in Gedanken weiter in Syrien, während ihr Vater Adel in Hamburg darum kämpft, für immer anzukommen.