Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge

Traumatisierte Flüchtlinge und Opfer von Folter brauchen dringend professionelle Hilfe!: © Amnesty InternationalTraumatisierte Flüchtlinge und Opfer von Folter brauchen dringend professionelle Hilfe!: © Amnesty International

Zusammen mit der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) - einem Netzwerk von Behandlungszentren auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene - unterstützt Amnesty International die professionelle Behandlung von Flüchtlingen und Folteropfern und die Aufarbeitung ihrer traumatischen Erlebnisse, damit sie eine Chance auf eine lebenswerte Zukunft haben.

Viele der in der BafF zusammengeschlossenen Zentren in Deutschland brauchen aufgrund der gestiegenen Flüchtlingszahlen dringend Unterstützung. Die Ausgaben für Personal, Dolmetscher und Therapiemittel sind für die Zentren, die oft keine staatlichen Gelder erhalten, enorm angestiegen. Ein zentraler Hilfeansatz hierbei ist die Hilfe zur Selbsthilfe und zur Selbstbestimmung. Die Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge umfasst:

  • Psychosoziale Beratung, Sozialarbeit, Psycho(trauma)therapie und Rechtsberatung in Einzel- und Gruppenangeboten
  • Anregung und Begleitung von Selbsthilfe-Initiativen
  • Niedrigschwellige Angebote, z. B. Begegnungscafé, Musik, Sport
  • Zusammenarbeit mit und gegebenenfalls Beratung von Haus- und Fachärzten
  • Fort- und Weiterbildung für Fachpersonal im Bereich der Trauma- und Flüchtlingsarbeit
  • Austausch, Kooperation und Vernetzung mit anderen im Bereich der Hilfe für politisch Verfolgte tätigen Personen und Organisationen