2014 Berlin Feminist Film Week
Die kubanische Bloggerin Yoani Sánchez in der Dokumentation "Forbidden Voices"
© Das Kollektiv für audiovisuelle Werke GmbH
02. März 2014 - Der Internationale Frauentag am 8. März ist gleichzeitig der Startschuss für die 2014 Berlin Feminist Film Week, die vom 8. bis zum 13. März in Berlin stattfindet. Gezeigt werden Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilme von Filmemacherinnen aus der ganzen Welt. Dabei liegt der Fokus auf Filmen, in denen Frauen nicht nur eine Neben-, sondern die Hauptrolle spielen. Dargestellt werden starke, aktive und mutige Frauen, die sich gegen ihr Regime auflehnen, um ihre Liebe kämpfen oder sich mit Herausforderungen wie Arbeitslosigkeit konfrontiert sehen.
Den Auftakt des Programms macht am 8. März um 19.30 Uhr im Kino Babylon Mitte der schwedische Film "Eat, Sleep, Die", in dem sich die 20-jährige Raša als Arbeitssuchende ohne Schulabschluss und mit Migrationshintergrund in der schwedischen Gesellschaft zurechtfinden muss. Sowohl die Regisseurin Gabriela Pichler als auch die Produzentin China Åhlander werden an dem Abend anwesend sein und im Anschluss an die Filmvorführung Fragen beantworten. Am 9. März wird um 18 Uhr im Kino Babylon Barbara Millers "Forbidden Voices" gezeigt, eine Dokumentation, die drei regimekritische Bloggerinnen in China, Kuba und dem Iran begleitet und beim Human Rights Film Festival 2013 in San Sebastián mit dem Amnesty International Award ausgezeichnet wurde.
Ein weiterer Höhepunkt des Festivals ist die Veranstaltung "My body belongs to me" am 11. März um 20 Uhr in der Villa Neukölln: Im Anschluss an mehrere Kurzfilme spricht die Feministin und Kommunikationswissenschaftlerin Laura Méritt über Themen wie Feminismus, Sexualität und alternative Pornographie. Das detaillierte Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.