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Russland muss Waffenlieferungen an Syrien stoppen

Solidaritätskundgebung für Syrien in Frankreich: © Amnesty InternationalSolidaritätskundgebung für Syrien in Frankreich: © Amnesty International

März 2012 - Die Menschenrechtslage in Syrien hat sich seit Beginn der Massenproteste vor einem Jahr dramatisch verschlechtert. Syrische Militäreinheiten, Sicherheitskräfte und Milizen gehen in großangelegten Operationen gegen mutmaßliche Oppositionelle und Protestierende vor.

Mindestens 6.500 Menschen wurden im Laufe des letzten Jahres getötet, eine weit höhere Zahl an Menschen wurde verletzt. Tausende Menschen wurden inhaftiert, viele von ihnen wurden Opfer willkürlicher Verhaftungen. Die syrische Regierung setzt bei der Bekämpfung der Proteste systematisch auf die Folter von Häftlingen. Amnesty International hat allein im Laufe des letzten Jahres 276 Fälle von Menschen registriert, die in Haft gestorben sind, vermutlich an den Folgen von Folter.

Die internationale Gemeinschaft hat bisher nicht angemessen auf die dramatische Menschenrechtslage in Syrien reagiert. Russland und China blockieren nach wie vor eine eindeutige Positionierung des UN Sicherheitsrats. Durch seine Blockadehaltung und fortgesetzte Waffenlieferungen an die syrische Regierung hat Russland zu einer weiteren Verschärfung der Menschenrechtssituation in Syrien beigetragen.

Schreiben Sie an den russischen Außenminister Sergej Lawrow mit der Forderung, die syrische Regierung zu einem Ende der Gewalt zu drängen und Waffenlieferungen an Syrien umgehend zu stoppen!

Fordern Sie hier Russland auf, seine Waffenlieferungen an Syrien einzustellen!