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Sektion der Bundesrepublik Deutschland

10 Jahre Internationaler Tag gegen die Todesstrafe

Für eine Welt ohne Todesstrafe: © Amnesty International / Fons Hickmann m23Für eine Welt ohne Todesstrafe: © Amnesty International / Fons Hickmann m23

Am 10. Oktober 2012 fand zum zehnten Mal der "Internationale Tag gegen die Todesstrafe" statt.

Initiiert wurde der Tag von der "World Coalition against Death Penalty" (WCADP), die im Mai 2002 als Zusammenschluss von über 130 Nichtregierungsorganisationen in Rom gegründet wurde. Amnesty International ist Gründungsmitglied der Weltkoalition gegen die Todesstrafe und eines ihrer führenden Mitglieder.

Ihr Einsatz gegen die Todesstrafe hat in den vergangenen zehn Jahren kontinuierliche Fortschritte gebracht. Waren es 2002 noch 111 Staaten, die die Todesstrafe per Gesetz oder in der Praxis abgeschafft hatten, sind es heute 140.

Doch es bleibt noch viel zu tun, um das große Ziel einer Welt ohne Todesstrafe zu erreichen. Denn 58 Staaten halten nach wie vor an der Todesstrafe fest. Weltweit sitzen zurzeit fast 20.000 Menschen in Todeszellen.

Ihr Einsatz rettet Leben!

Hoffnung für zum Tode Verurteilte

© Jamil Balga© Jamil Balga

Zum Internationalen Tag gegen die Todesstrafe am 10. Oktober 2012 setzte sich die deutsche Amnesty-Sektion für drei zum Tode verurteilte Männer in Japan, Singapur und Indien ein. Für zwei der drei Verurteilten gibt es jetzt neue Hoffnung.

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"Ich verdanke Amnesty International mein Leben"

Hafez Ibrahim mit einem Zeitungsbericht über seine Begnadigung: © Amnesty InternationalHafez Ibrahim mit einem Zeitungsbericht über seine Begnadigung: © Amnesty International

Hafez Ibrahim war im Alter von 17 Jahren von einem jemenitischen Gericht zum Tode verurteilt worden. Eine weltweite Eilaktion von Amnesty konnte seine Hinrichtung verhindern. Heute widmet Hafez sein Leben der Arbeit gegen die Todesstrafe und dem Einsatz für die Menschenrechte.

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Amnesty-Todesstrafenbericht 2011

Weniger Henkerstaaten, aber mehr Hinrichtungen

Der aktuelle Amnesty-Bericht zur Todesstrafe vom März 2012 zeigt: Nur noch wenige Länder halten an der Todesstrafe fest, in diesen stieg aber die Zahl der Hinrichtungen. China ausgenommen wurden 2011 mindestens 676 Menschen in 20 Ländern hingerichtet.


Weitere Informationen

Todesstrafe: Die Position von Amnesty International

14 asiatische Länder sind gemeinsam für mehr Exekutionen verantwortlich als der Rest der Welt zusammen: © Amnesty International14 asiatische Länder sind gemeinsam für mehr Exekutionen verantwortlich als der Rest der Welt zusammen: © Amnesty International

Amnesty International fühlt mit den Opfern von Gewaltverbrechen und ihren Angehörigen. Die Menschenrechtsorganisation erkennt selbstverständlich auch das Recht und die Verantwortung von Staaten an, Straftatverdächtige vor Gericht zu stellen. Gleichwohl wendet sich Amnesty stets und ohne Vorbehalt gegen die Todesstrafe. Denn staatliches Töten ist keine angemessene Antwort auf Mord und Kriminalität.

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Nein zur Todesstrafe - 10 Gründe für ihre Abschaffung

Amnesty-Aktion gegen die Todesstrafe in Bern: © Valérie ChételatAmnesty-Aktion gegen die Todesstrafe in Bern: © Valérie Chételat

Wie oft haben Sie schon die Behauptung gehört, die Todesstrafe habe eine stark abschreckende Wirkung? Oder die Todesstrafe würde die Kriminalitätsrate senken? Für Thesen wie diese gibt es keine Beweise. Damit Sie für die nächste Diskussion gewappnet sind, haben wir für Sie die zehn wichtigsten Argumente für die Abschaffung der Todesstrafe zusammengestellt.

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Aktuelle Meldungen, Berichte und Hintergrundinformationen zum Thema Todesstrafe finden Sie auf der Seite der "Koordinationsgruppe gegen die Todesstrafe" der deutschen Amnesty-Sektion: