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Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Unbezahlbar: Aktive für die Menschenrechte

Ehrenamtliches Engagement ist für die Arbeit von Amnesty International unentbehrlich. Der größte Teil unserer Arbeit wird von aktiven Mitgliedern getragen. Da werden Interviews gegeben, Aktionen organisiert, Gelder und Unterschriften gesammelt, Kontakte mit Angehörigen von Opfern oder Menschenrechtsverteidigern vor Ort geknüpft.

Jung und Alt, Einzel- und TeamarbeiterInnen, ÖffentlichkeitsarbeiterInnen, Fundraiser, Länder- und ThemenexpertInnen - das individuelle Engagement für gefährdete Menschen hat viele Gesichter. Hier stellen wir Ihnen einige vor.

Dirk Pleiter: © AmnestyDirk Pleiter: © Amnesty

Dirk Pleiter, Sprecher der China-Ländergruppe von Amnesty International

"Wenn es um die Menschenrechte geht, wird bei China auch heute noch häufig mit zweierlei Maß gemessen. Das macht die Arbeit zu China besonders wichtig, denn die universelle Gültigkeit der Menschenrechte ist eine der Grundlagen unserer Arbeit. Im Jahr der Olympischen Spiele in Peking wollen wir darüber aufklären, dass es zwar Fortschritte gibt, diese aber nicht weit genug gehen."

Oliver Hendrich: © AmnestyOliver Hendrich: © Amnesty

Oliver Hendrich, Mitglied der Amnesty-Themengruppe Todesstrafe

"Ich engagiere mich bei Amnesty International gegen die Todesstrafe, weil ich einfach nicht verstehen kann, wie ein Staat Menschen im Namen des Gesetzes töten kann. Die Todesstrafe ist eine unmenschliche und grausame Strafe, die Menschenrechte verletzt. Glücklicherweise gibt es inzwischen einen klaren Trend gegen die Todesstrafe - immer mehr Staaten verabschieden sich davon. Doch so lange noch mehr als 20.000 Menschen weltweit im Todestrakt sitzen, gibt es für Amnesty International noch viel zu tun."

Regina Spöttl: © AmnestyRegina Spöttl: © Amnesty

Regina Spöttl, Sprecherin der Amnesty-Ländergruppe Saudi Arabien

"Auch 60 Jahre nach der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte erreichen uns täglich Berichte von Menschenrechtsverletzungen. Betroffenheit allein reicht nicht. Ich engagiere mich bei Amnesty International, weil ich dazu beitragen möchte, dass es irgendwann einmal auf der ganzen Welt keine Todesstrafe, keine Folter und keine Verfolgung von Andersdenkenden mehr gibt und Frauen überall auf der Erde die gleichen Rechte wie Männer genießen."

Else Engel: © AmnestyElse Engel: © Amnesty

Else Engel, Mitglied der Themengruppe "Menschenrechtsverletzungen an Kindern und Jugendlichen"

"Ich schätze an Amnesty, dass sich jeder nach seinen Interessen und mit seinen Fertigkeiten für die Menschenrechte einsetzen kann. Unsere Gruppe koordiniert Aktionen gegen Menschenrechtsverletzungen an Kindern sowie Jugendlichen und entwirft Flyer und Petitionen. Als Kinderrechts-Experten geben wir Interviews und veranstalten Seminare zu Themen wie dem Recht auf Bildung, Kindersoldaten oder Jugendlichen, die zum Tode verurteilt wurden. Teil der weltweiten Amnesty-Bewegung zu sein motiviert mich und gibt mir Zuversicht, dass der gemeinsame Einsatz etwas bewirkt."

Gunda Opfer: © AmnestyGunda Opfer: © Amnesty

Gunda Opfer, Sprecherin der Themengruppe "Menschenrechtsverletzungen an Frauen"

"Diskriminierung und Gewalterfahrung prägen das Leben von Frauen in vielen Ländern. Traditionell gelten sie als Menschen zweiter Klasse, als "Besitz des Mannes". Bei uns wurde diese Auffassung im 20. Jahrhundert dank beharrlichen Einsatzes Einzelner überwunden. Dass dies auch weltweit gelinge - daran möchte ich anhand der vielen Amnesty-Frauen-Projekte (zum Beispiel gegen häusliche Gewalt, Frauenhandel, Massenvergewaltigungen) mitwirken. Erfolg 2007: Neue Gesetze gegen häusliche Gewalt in Albanien!"

Peter Franck: © AmnestyPeter Franck: © Amnesty

Peter Franck, Sprecher der Amnesty-Ländergruppe Russland

"Schon als Schüler hatte ich - auch vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus - den Wunsch, mich für Menschenrechte zu engagieren. Amnesty bot mir die Möglichkeit, sowohl etwas für den Schutz einzelner Menschen als auch zur Verbesserung der Menschenrechtslage insgesamt beizutragen. Nach der ‚Wende' wurde eine unmittelbare Zusammenarbeit mit russischen Menschenrechtsgruppen möglich. Das schuf einen weiteren Impuls für meine Arbeit."

Rupert Haag, Sprecher der Themengruppe "Menschenrechte und sexuelle Identität"

"Die Rechte von Lesben, Schwulen und Transgender sind auch Menschenrechte! Bei meinen vielen Reisen um die Welt habe ich gesehen, wie die Rechte von diesen Menschen leider mit Füßen getreten werden. Und nicht nur wie hier in Nepal berichteten mir Betroffene, wie sehr ihnen die Unterstützung von Amnesty international hilft und in ihrem Kampf bestätigt. Das ist für mich der schönste Grund, mit meiner Menschenrechtsarbeit weiterzumachen!"

Joe Kunze: © AmnestyJoe Kunze: © Amnesty

Joe Kunze, Sprecher der Gruppe Moers und Bezirksjugendreferent des Bezirks Duisburg-Oberhausen

"Bei Amnesty kann ich weltweite politische, basisdemokratische Arbeit machen. In unserer Gruppe engagieren sich Mitglieder im Alter von 14 bis 65 Jahren, die immer neue, kreative Aktionsideen entwickeln, um unseren Botschaften Gehör zu verschaffen. Nicht zuletzt ist es ein erhebendes Gefühl, einen Menschen aus dem Gefängnis frei zu bekommen, oder wenn einem Diktator wegen des Drucks von Amnesty der Prozess gemacht wird. Amnesty hat eben doch den längeren Atem ..."