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Street-Art-Aktion: Amnesty errichtet "Klagemauern" in Frankfurt13.09.2012 | Artikel |

Amnesty verwandelt gemeinsam mit dem New Yorker Künstler Dan Witz Gebäudefassaden in "Klagemauern". Bilder von Zellentüren und -fenstern machen Frankfurter Häuserwände und Mauerwerke zu Gefängniszellen, um auf die Schicksale von acht verfolgten und inhaftierten Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten aufmerksam zu machen.

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Appellbrief Liu Xiaobo und Liu Xia10.09.2012 | Download |

Amnesty International betrachtet Liu Xiaobo als gewaltlosen politischen Gefangenen, der lediglich von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht hat. Fordern Sie gemeinsam mit uns seine sofortige und bedingungslose Freilassung und die Beendigung des gegen Liu Xia verhängten Hausarrests! Drucken Sie den angehängten Appellbrief aus und schicken Sie ihn unterschrieben an die angegebene Adresse. Vielen Dank für Ihren Einsatz!

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China24.05.2012 | Jahresbericht |

Aus Furcht vor einer Protestbewegung nach dem Vorbild der Ereignisse im Nahen Osten und Nordafrika gingen die Behörden im Februar 2011 so massiv gegen politisch engagierte Bürger, Menschenrechtsverteidiger und Internetaktivisten vor, wie sie es nicht mehr seit den Demonstrationen auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Jahr 1989 getan hatten. Im Berichtsjahr war ein merklicher Anstieg von Drangsalierungen, Einschüchterungen, willkürlichen und rechtswidrigen Inhaftierungen und Fällen von Verschwindenlassen gegen Regierungskritiker zu verzeichnen. In den vornehmlich von ethnischen Minderheiten bevölkerten Regionen wurden die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt, nachdem dort ansässige Bürger gegen Diskriminierung, Repressionen und andere Verstöße gegen ihre Rechte protestiert hatten. Die Behörden unternahmen verstärkte Anstrengungen, um alle religiösen Aktivitäten unter staatliche Kontrolle zu bringen; dazu gehörten drakonische Maßnahmen gegen Angehörige bestimmter Religionsgemeinschaften. In Zeiten der weltweiten Finanzkrise konnte China aufgrund seiner Wirtschaftskraft einen größeren Einfluss des Landes auf Menschenrechtsfragen in der ganzen Welt nehmen - zumeist mit negativen Auswirkungen.

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Asien und Pazifik24.05.2012 | Jahresbericht |

"Es ist an der Zeit, Chinesen! Es ist an der Zeit. China gehört euch allen. Es ist an der Zeit, dass ihr selbst über die Zukunft Chinas entscheidet." (Zhu Yufu, chinesischer Dissident) Als der Wind des Wandels, der in der arabischen Welt wehte, auch in den Ländern Asiens spürbar wurde, verstärkten einige Regierungen ihre Maßnahmen zum Machterhalt, indem sie Forderungen nach Menschenrechten und Menschenwürde unterdrückten. Gleichzeitig spornten die ersten Erfolge der Aufstände in Tunesien und Ägypten Menschenrechtsverteidiger, Aktivisten und Journalisten in Asien an, gleichfalls ihre Stimme gegen Verletzungen ihrer Rechte zu erheben. Dabei nutzten sie sowohl neue Technologien als auch traditionelle Formen politischen Protests. Zhu Yufu, der Autor des oben zitierten Gedichts, wurde im März 2011 von den chinesischen Behörden inhaftiert. Der Staatsanwalt führte dieses Gedicht als wichtigstes Beweismittel an, um seine Anklage wegen "Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt" zu begründen. Zhu Yufu, der aufgrund seines Einsatzes für mehr politische Freiheiten in den vergangenen 13 Jahren fast neun Jahre im Gefängnis verbracht hat, war nur einer von zahlreichen Kritikern, politisch engagierten Bürgern und Dissidenten, die von den chinesischen Behörden inhaftiert und schikaniert wurden. Das Land erlebte ab Februar eine der schlimmsten Repressionswellen seit den Demonstrationen auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Jahr 1989. Auf der langen Liste derer, die inhaftiert, widerrechtlich unter Hausarrest gestellt oder Opfer des Verschwindenlassens wurden, befanden sich außer Zhu Yufu auch die Frau des Nobelpreisträgers Liu Xiaobo, Liu Xia, der Rechtsanwalt Gao Zhisheng, der weltbekannte Künstler Ai Weiwei und viele mehr. In einigen Fällen folterten die chinesischen Behörden die Inhaftierten, um von ihnen "Geständnisse" zu erpressen oder die Zusage zu erzwingen, dass sie künftig keine sozialen Netzwerke mehr nutzen und nicht mit Journalisten oder anderen Personen über die erlittenen Misshandlungen sprechen würden. Die Härte der Repression war ein Zeichen dafür, wie beunruhigt die chinesische Regierung war, als im Februar 2011 im Internet anonyme Aufrufe zu "Jasminprotesten" auftauchten. Darin wurden chinesische Bürger, die Korruption, schlechte Regierungsführung und politische Repression nicht länger ertragen wollten, aufgefordert, sich zu friedlichen gemeinsamen Spaziergängen in bestimmten Gegenden ausgewählter Städte zusammenzufinden. Trotz der Harmlosigkeit dieser Aufrufe reagierte die chinesische Regierung darauf, indem sie mehrfach im Jahresverlauf Internetrecherchen zu Stichwörtern wie "Jasmin" oder "Ägypten" unterband. Dennoch fanden zehntausende Demonstrationen im ganzen Land statt, bei denen die chinesischen Protestierenden den Schutz ihrer bürgerlichen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte einforderten. Die Dynamik, mit der sich die chinesischen Bürger für ihre Rechte einsetzten, stand im Gegensatz zur Situation im benachbarten Nordkorea. Es gab keinerlei Anzeichen dafür, dass sich die verheerende Menschenrechtslage in dem Land verbessern würde, nachdem der Endzwanziger Kim Jong-un am 17. Dezember die Nachfolge seines Vaters als absoluter Herrscher des Landes antrat. Im Gegenteil deutete Einiges darauf hin, dass die Behörden im Vorfeld zahlreiche Staatsbedienstete inhaftiert hatten, die verdächtigt wurden, einem reibungslosen Führungswechsel möglicherweise im Weg zu stehen oder diesen infrage zu stellen. Es wurde befürchtet, dass man die Inhaftierten in die zahlreichen politischen Straflager des Landes schicken würde, in denen bereits Hunderttausende unter willkürlicher Inhaftierung, Zwangsarbeit, Folter und anderen Misshandlungen litten, oder sie öffentlich hinrichten würde.

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Nach dem Boom14.05.2012 | Amnesty Journal Artikel |

Um sich als aufstrebende Wirtschaftsmacht zu behaupten, setzt China auf eine pragmatische Wirtschaftspolitik. ­Menschenrechte spielen dabei eine untergeordnete Rolle.

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TERMINHINWEIS: "Human Rights made in China" - Amnesty-Mahnwache zur Hannover-Messe19.04.2012 | Pressemitteilung |

Während Bundeskanzlerin Angela Merkel gemeinsam mit dem chinesischen Premierminister Wen Jiabao am 22. April 2012 die Hannover-Messe eröffnet, sitzen in China Menschen im Gefängnis, die lediglich ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrgenommen haben. Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehen und Internetportale werden von den Behörden kontrolliert. Immer wieder werden Journalisten, Menschenrechtsanwälte und Umweltaktivisten bedroht, entführt oder verhaftet.

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Freiheit für Liu Xiaobo und weitere chinesische Aktivisten!09.12.2011 | Artikel |

China muss den inhaftierten Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo und weitere friedliche Dissidenten freilassen. Dies fordert Amnesty International ein Jahr, nachdem dem chinesischen Aktivisten der Preis in Abwesenheit verliehen wurde.

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Liu Xiaobo und Liu Xia01.12.2011 | Briefe gegen das Vergessen |

Der prominente chinesische Akademiker und Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo verbüßt zurzeit eine Gefängnisstrafe wegen "Anstiftung zur Untergrabung der Staatsmacht". Seine Frau, die Dichterin und Künstlerin Liu Xia, steht in Peking rechtswidrig unter Hausarrest.

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Spitzname ­"Konterrevolution"01.10.2011 | Amnesty Journal Artikel |

Liao Yiwu hat mit seinem Zeugenbericht aus ­chinesischen Gefängnissen das Pendant zu Alexander Solschenizyns "Archipel GULAG" geschrieben. Der Preis dafür ist hoc

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Sorge um Mao Hengfeng15.07.2011 | Urgent Action |

Die chinesische Menschenrechtlerin wird im Gefängniskrankenhaus von Shanghai ohne Kontakt zur Außenwelt festgehalten. Ihr drohen dort Folter und Misshandlung.

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