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Stop Folter: Für eine Welt frei von Folter

Amnesty-Aktion in Berlin anlässlich des "Internationalen Tags zur Unterstützung der Folteropfer" im Juni 2014: © Amnesty InternationalAmnesty-Aktion in Berlin anlässlich des "Internationalen Tags zur Unterstützung der Folteropfer" im Juni 2014: © Amnesty International

Schläge, Tritte, Aufhängen an Händen oder Füßen, Elektroschocks, Isolation, vorgetäuschte Exekutionen, Vergewaltigung - dieser Albtraum ist Realität für unzählige Gefangene weltweit.

Allein für den Zeitraum von 2009 bis 2014 hat Amnesty International aus 141 Ländern glaubwürdige Berichte über Folter und Misshandlung erhalten.

Deshalb setzte sich Amnesty von Mai 2014 bis April 2016 mit der globalen Kampagne "Stop Folter" für eine Welt ohne Folter ein. Mit Aktionen und Petitionen forderte Amnesty Regierungen auf, endlich ihre internationalen Verpflichtungen umzusetzen und effektive Schutzmaßnahmen gegen Folter zu ergreifen.

Allein in Deutschland wurden mehr als 842.000 Unterschriften und Appelle gesammelt. Im ganzen Land machten Aktivistinnen und Aktivisten mit mehr als 500 öffentlichen Aktionen auf die Thematik aufmerksam.

Die Kampagne ist mittlerweile beendet - doch der Einsatz gegen Folter wird auch nach wie vor ein Schwerpunkt unserer Arbeit sein.

Werden auch sie aktiv! Beteiligen Sie sich an den "Urgent Actions" (Eilaktionen) und setzen Sie sich für Menschen ein, die in akuter Gefahr sind, gefoltert zu werden!

INFORMIEREN

Amnesty-Bericht belegt: Folter ist in vielen Ländern alltäglich

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Unzählige Menschen weltweit werden gefoltert. Die folgenden Schicksale sind beispielhaft für das tägliche Unrecht. Hier erfahren Sie mehr über diese Menschen und ihre persönliche Geschichte.

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