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Meret Becker und Dani Levy in der Amnesty-Jury der Berlinale 2016

15. Januar 2016 - BERLIN - Die Jury des Amnesty International Filmpreises der Berlinale 2016 ist komplett: Die Schauspielerin Meret Becker, Regisseur Dani Levy und Anne-Catherine Paulisch von Amnesty International sichten eine Auswahl von Filmen der Berlinale-Sektionen Wettbewerb, Panorama, Forum und Generation und küren den Gewinner des Amnesty International Filmpreises 2016.

"Ungerechtigkeit in Kombination mit Grausamkeit ist eine der schlimmsten Dinge, zu denen der Mensch fähig ist. Amnesty International ist eine seit vielen Jahren zuverlässige Organisation im Kampf dagegen. Dafür bin ich unendlich dankbar", sagt Meret Becker, die mit Rollen in Filmen wie "Das Leben ist eine Baustelle" oder "Pünktchen und Anton" zu den bekanntesten deutschen Schauspielerinnen gehört. Aktuell ist sie als Kommissarin Nina Rubin im Berliner "Tatort" zu sehen. "Ich bin um jede Gelegenheit froh, bei der ich Amnesty International unterstützen kann. Dies in Verbindung mit Film tun zu können, ist geradezu ein Geschenk, auch wenn es keine einfache oder gar heitere Aufgabe sein wird. Es ist mir eine große Ehre und ich werde mein Bestes geben."

"Ich freue mich, diese Berlinale unter dem Aspekt Menschenrechte zu durchwandern", sagt Dani Levy, Regisseur der preisgekrönten Komödie "Alles auf Zucker!" und des kontrovers diskutierten Films "Mein Führer: die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler". "Ohne Amnesty sähe die Welt anders aus, wüssten wir von vielen Menschenrechtsverletzungen nichts und so finde ich es nur folgerichtig, dass es auf diesem wichtigen Festival einen Amnesty-Preis gibt", so Levy.

Der Amnesty International Filmpreis wird am 20. Februar 2016 im Rahmen der Preisverleihung der unabhängigen Jurys der Berlinale zum zwölften Mal verliehen. Er ist mit 5.000 Euro dotiert. Bisherige Preisträger waren unter anderem: "Tell spring not to come this year" von Saeed Taji Farouky und Michael McEvoy (2015), "Al Midan" von Jehane Noujaim (2014), "The Rocket" von Kim Mordaunt (2013), "Just the Wind" von Bence Fliegauf (2012), "Barzakh" von Mantas Kvedaravicius (2011), "Son of Babylon" von Mohammed Al-Daradji, "Wasteland" von Lucy Walker (beide 2010) und "Sturm" von Hans-Christian Schmid (2009).

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