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Ein Amnesty-Ermittlungsteam hat die Erlaubnis erhalten in den Gaza-Streifen zu reisen. Das Team hat bereits erste Ermittlungen durchgeführt.

Am Montag, den 19. Januar 2009, ist der Moskauer Rechtsanwalt Stanislaw Markelow in Moskau auf offener Straße erschossen worden. Bei dem Anschlag kam auch die Journalistin Anastasia Baburowa ums Leben. An der Mahnwache von Amnesty und Reporter ohne Grenzen am Mittwoch, 21. Januar vor der russischen Botschaft haben rund 150 Menschen teilgenommen.

Während weitere Kriegsmaterialien aus den USA in die Region unterwegs sind, steigt die Zahl ziviler Todesopfer im Gazastreifen weiter an. Amnesty International hat den UN-Sicherheitsrat dazu aufgerufen, jetzt aktiv zu werden und ein sofortiges und umfassendes Waffenembargo gegen alle am Gaza-Konflikt beteiligten Parteien zu verhängen.

Amnesty fordert vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine unabhängige Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen beider Seiten im Gaza-Konflikt. Außerdem begrüßt die Organisation, dass der Sicherheitsrat von Israel und der Hamas eine sofortige Waffenruhe verlangt, die humanitäre Hilfe ermöglicht.

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Amnesty International verurteilt die Gewaltanwendung beider Konfliktparteien im Gazastreifen. Der UN-Sicherheitsrat muss unverzüglich eine Resolution verabschieden, die den sofortigen Stopp der Angriffe auf die Zivilbevölkerung im Gazastreifen verlangt, forderte Amnesty in einem offenen Brief.

St. Petersburg - Am 4. Dezember 2008 hat die Staatsanwaltschaft Festplatten und Daten über tausende Opfer des Stalinismus und des Sowjet-Regimes aus dem Büro des wissenschaftlichen Dokumentationszentrums von Memorial beschlagnahmt.

Am Tag der Menschenrechte 2008 haben die Vereinten Nationen das Zusatzprotokoll zum Sozialpakt angenommen. Das Zusatzprotokoll sieht vor, dass Menschen den eigenen Staat vor einem internationalen Gremium dafür zur Rechenschaft ziehen können, wenn ihnen elementare Grundrechte verwehrt werden.

Im Prozess um den Tod Oury Jallohs sind die beiden Polizeibeamten frei gesprochen worden. In seiner Urteilsbegründung sprach der Vorsitzende Richter deutliche Worte zum Aussageverhalten der Polizeibeamten.

Die Demokratische Republik Kongo befindet sich am Rande einer humanitären Katastrophe. Schutzlos sind die Menschen im Osten Kongos seit Wochen Gewalt und Vertreibung ausgesetzt. Deshalb hat Amnesty International für heute einen weltweiten Aktionstag für den Schutz der Zivilbevölkerung in der DR Kongo ausgerufen.

Amnesty International hat den neu gewählten US-Präsidenten Barack Obama heute dazu aufgefordert, konkrete Schritte zu unternehmen, um die US-Politik wieder in Einklang mit internationalen Menschenrechtsvereinbarungen zu bringen.