Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Amnesty International hat den neu gewählten US-Präsidenten Barack Obama heute dazu aufgefordert, konkrete Schritte zu unternehmen, um die US-Politik wieder in Einklang mit internationalen Menschenrechtsvereinbarungen zu bringen.

Hu Jia wird vom Europäischen Parlament mit dem Sacharow-Preis 2008 ausgezeichnet. "Das Europäische Parlament setzt hier ein wichtiges Zeichen, wenn es einen der prominenten Menschenrechtsverteidiger in China ehrt", sagt Dirk Pleiter, China-Experte bei Amnesty.

Urgent Action

Neuer Hinrichtungstermin

  • USA
UA-283/2008
Index:
AMR 51/116/2008
16. Oktober 2008

Herr TROY ANTHONY DAVIS, 40 Jahre, schwarz

Troy Davis: PrivateTroy Davis: Private

Troy Davis droht am 27. Oktober 2008 die Hinrichtung, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA die Anhörung seines Falls abgelehnt hat.

Weitere Dokumente

Urgent Action: Hinrichtung erneut ausgesetztUA-283/2008-1

Geheimgehaltene Hinrichtungen in Japan, Hinrichtung von Minderjährigen in Pakistan, der traurige Rekord der Olympianation China: Amnesty zieht Bilanz anlässlich des 6. Internationalen Tages gegen die Todesstrafe.

40 Millionen Flüchtlinge gibt es nach Schätzungen des Hohen Flüchtlings-Kommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) weltweit. Amnesty International fordert ein klares "Ja zum Flüchtlingsschutz" in Deutschland.

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Ja zum Flüchtlingsschutz!

147 deutsche Parlamentarier fordern die Vereinten Nationen auf, den vor zwei Jahren begonnenen UN-Verhandlungsprozess für ein Waffenkontrollabkommen zügig und ohne Abstriche zu Ende zu führen.

01.12.2014
19:30 - 22:00
München
"Deutschland is a good country"

Auch in diesem Jahr veranstaltet die Asylgruppe München im Dezember einen Filmabend anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte.

Gezeigt wird der Film "Deutschland is a good country" von Robert Jahn und Nina Mair, der die Auswirkungen des Kriegs in Afghanistan auf Menschen dort und in Deutschland aufzeigt. Im Anschluss findet eine Diskussion mit dem Regisseur statt und zum Ausklang gibt es eine Live-Performance von Rapper Jarck Boy, der selber als junger Flüchtling nach Deutschland gekommen ist.

Zeit: 19.30 Uhr (19 Uhr Einlass)
Ort: Orange Bar, Zirkus-Krone-Str. 10, 6. Stock

Eintritt: frei

30.11.2014
19:00 - 22:00
Dachau
„Gebrochene Heimat – Heimatpflege und Menschenrechte“

Buchvorstellung mit Lesung: Überall auf der Welt gibt es "Heimaten", in der Ferne und in der Nähe. Überall gibt es Menschen, die sich Heimaten verbunden fühlen, überall aber auch Diktaturen, Vertreibungen, Zwangsumsiedelungen, Gleichschaltung, Verelendung, Folter, Todesstrafe. Können wir so tun, als ob das alles die konkrete Heimatpflege in Bayern nichts anginge?

Glauben wir tatsächlich, in einer globalisierten Welt könnten wir in unserer Heimat auf einer Art "Insel der Seligen" leben? Kann jemand annehmen, die Gefährdungen auch unseres Heimatraumes durch totalitäre, rassistische und menschenverachtende Bewegungen seien ein für allemal gebannt? Nichts ist selbstverständlich! Wer in der Demokratie schläft, wird in der Diktatur erwachen, so heißt es.

In der Reihe "pro vocatio. Literatur Heimatpflege Menschenrechte" stellt Norbert Göttler sein neuestes Buch "Dachauer Elegien. Heimat in globaler Welt" vor. Ein Benefizprojekt von amnesty international und der Fachberatung Heimatpflege des Bezirks Oberbayern.

Sprecher: Henny Lock-Ostermann und Norbert Göttler
Musik: Weiberdatschi, Bayrisch-Barock mit Bettina Fuchs, Sabine Kadner, Regina Franck, Brigitte Herden
Eintritt: € 7.-, nur Abendkasse

10.12.2014
19:30 - 23:00
Frankfurt
30 Jahre Antifolterkonvention – 30 Jahre gebrochene Versprechen?

Auch 30 Jahre nach Verabschiedung der Antifolterkonvention wird in der Mehrzahl der Staaten gefoltert. Die Veranstaltung untersucht diese Diskrepanz, stellt Einzelschicksale vor und sucht nach Lösungen.

Folter wird heute von allen Staaten der Welt offiziell geächtet. Dennoch finden 30 Jahre nach Verabschiedung der Antifolterkonvention in der Mehrzahl der Staaten Folter und Misshandlung statt. In der Veranstaltung soll diese Diskrepanz unter die Lupe genommen, sollen Schicksale von Folteropfern geschildert und Möglichkeiten des Einsatzes für ihren Schutz vorgestellt werden.

Podiumsdiskussion anlässlich des Tages der Menschenrechte mit:

Dr. Wolfgang Heinz, Deutsches Institut für Menschenrechte, Berlin
Dr. Mechthild Wenk-Ansohn, Behandlungszentrum für Folteropfer, Berlin
Dr. Vedrin Šahović, Amnesty International, Arbeitsgruppe gegen Folter
Moderation: Jan Schrader, Journalist

Mittwoch, 10. Dezember 2014 um 19.30 Uhr
Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main (Nähe Römer)
Sie sind herzlich eingeladen!
Eintritt frei

25.11.2014 - 12.12.2014
12:00 - 18:00
Frankfurt
Antifolter - Ausstellung

In Zusammenarbeit mit dem Behandlungszentrum für Folteropfer in Ulm hat Amnesty International eine Ausstellung zusammengestellt.

Die Ausstellung befasst sich mit folgenden Fragen:

• Warum wird in der modernen Welt immer noch gefoltert?
• Wie wird ein Mensch zum Folterer?
• Wie wird mit den Tätern umgegangen?
• Wie können Folteropfer ihr Leben weiterleben, auch wenn sie die Folter überlebt haben?
• Wie kann ihnen geholfen werden?
• Was kann man unternehmen, um Folter zu stoppen?

Der chilenische Künstler Sergio Vesely, der selber zur Zeit der Militärdiktatur Opfer von Folter wurde, gestaltete zusätzlich eine Serie von Kunstobjekten.

Veranstaltungsinformationen:
25. November (Eröffnung um 12.00 Uhr) bis 1. Dezember 2014 in der Fachhochschule Frankfurt (Nibelungenplatz 1, Foyer der Mensa) und 2. Dezember (Eröffnung um 18.00 Uhr) bis 12. Dezember 2014 Katharinenkirche, Hauptwache

Eintritt frei