Sektion der Bundesrepublik Deutschland

147 deutsche Parlamentarier fordern die Vereinten Nationen auf, den vor zwei Jahren begonnenen UN-Verhandlungsprozess für ein Waffenkontrollabkommen zügig und ohne Abstriche zu Ende zu führen.

10.12.2014
19:30 - 22:00
Aachen
Tag der Menschenrechte: Die Asyl-Monologe

Eine Kooperationsveranstaltung von Amnesty International, Büro der Regionaldekane, Katholikenrat Aachen-Stadt und Kirche für die Stadt.

Die Asyl-Monologe erzählen von Ali aus Togo, von Freunden liebevoll "Präsident" genannt, Felleke aus Äthiopien, der erst willensstark Abschiebeversuche verhindern muss, um dann einen Menschenrechtspreis überreicht zu bekommen, und Safiye, die nach Jahren der Haft in der Türkei und einer absurden Asylablehnung sich für das Lebensbejahendste überhaupt entscheidet: Sie schenkt einem Sohn und einer Tochter das Leben.

Die Asyl-Monologe erzählen von Schritten hin zu Gerechtigkeit, indem sie nicht nur die Werdegänge von Flüchtlingen und Asylsuchenden inklusive der zunächst ‚normalen' Lebensläufe in ihrer Heimat, der Fluchtursachen und ihrer Erfahrungen mit dem deutschen Asylsystem darstellen, sondern vor allem Geschichten von Trennungslinien und Koalitionen, von Feigheit und Mut, von Konflikten und Solidarität sind. Kurzum: die Asyl-Monologe erzählen jene Dramen, die stattfinden, wenn verschiedene Lebenswege sich unter besonderen Umständen zu berühren beginnen und Menschen schließlich "unfähig wurden, ein unengagiertes oder aufgeschobenes Leben zu führen" (Edward Said).

Im Anschluss an diese Veranstaltung laden wir zum Austausch, auch mit den Schauspielern, bei einem kleinen Imbiss ein.

Der Eintritt ist frei - um eine Spende wird gebeten.

Veranstaltungsort:
Citykirche Aachen
An der Nikolauskirche
52062 Aachen

Kontakt:
Amnesty International
Asyl-Gruppe Aachen
Adalbertsteinweg 123 a/b
52070 Aachen
asylgruppe-1206[at]amnesty-aachen.de
Hotline: +49 177 4158818 (Mo. 18-20 Uhr & Fr. 13-15 Uhr)

Die Asylgruppe auf Facebook: http://facebook.com/amnesty.asylgruppe.aachen
Die Save me-Kampagne auf Facebook: http://facebook.com/savemeaachen\

23.11.2014
11:00 - 14:00
Aachen
Filmgespräch im Rahmen der "Save me"-Kampagne

Vorführung des Films "Welcome" und anschließendes Gespräch. Der Film erhielt 2009 den Filmpreis des Europäischen Parlaments.

"Welcome"
Simon Calmat ist Schwimmlehrer in einem Hallenbad in Calais in Frankreich. Er versucht, einem siebzehnjährigen irakisch-kurdischen illegalen Immigranten, Bilal Kayani, zu helfen. Dessen Traum ist es, nach Großbritannien zu gelangen, um dort seine Freundin Mina wieder zu treffen, die in London lebt. Nachdem er und andere Illegale bei einem Versuch, im Laderaum eines Lastwagens über die Grenze zu kommen, entdeckt und wieder zurückgeschickt wurden, ist er verzweifelt. Darüber hinaus erfährt er auch noch, dass der strenge Vater seiner Freundin diese schon bald mit einem Cousin zwangsverheiraten will.

Doch dann hat Bilal die rettende, gleichzeitig aber auch scheinbar aussichtslose Idee: Um sein Ziel zu erreichen, will er den Ärmelkanal durchschwimmen. Er nimmt Schwimmstunden bei Simon. Simon gerät durch die Unterstützung des Immigranten ins Visier der Polizei. Am Ende versucht Bilal tatsächlich, sein gewagtes Unternehmen durchzuführen. Doch kurz bevor er die englische Küste erreicht, wird er von der Küstenwache entdeckt und ertrinkt auf der Flucht. Der Regisseur wollte mit seinem Film auf die schwierige Situation der illegalen Immigranten in Calais hinweisen, die versuchen, nach Großbritannien zu gelangen und von französischen Aktivisten unterstützt werden.

Dauer: 109 Minuten

Der Film erhielt 2009 den Filmpreis des Europäischen Parlaments.

Der Eintritt ist frei - um Spenden wird gebeten.

Veranstaltungsort:
Apollo-Kino
Pontstraße 141
52062 Aachen

Kontakt:
Amnesty International
Asyl-Gruppe Aachen
Adalbertsteinweg 123 a/b
52070 Aachen
asylgruppe-1206[at]amnesty-aachen.de
Hotline: +49 177 4158818 (Mo. 18-20 Uhr & Fr. 13-15 Uhr)

Die Asylgruppe auf Facebook: http://facebook.com/amnesty.asylgruppe.aachen
Die Save me-Kampagne auf Facebook: http://facebook.com/savemeaachen\

24.10.2014
15:30 - 19:00
Köln
Drohneneinsatz und „gezieltes Töten“: Wohin steuert die moderne Kriegsführung?

Selmin Çalişkan spricht beim Symposium der DGVN NRW e.V. und des KFIBS e.V. in Köln.

Programm:

15.30 Uhr:
• Begrüßung durch die Veranstalter (Dr. iur. Michael Lysander Fremuth, Vorsitzender der DGVN NRW
e.V.; Sascha Arnautović M. A., Dd.,Vorsitzender und Geschäftsführer des KFIBS e.V.)
• Thematische Einführung und Vorstellung des Hauptredners (Sascha Arnautović M.A., Dd.)

15.45 Uhr:
• Eröffnungsrede von Dr. iur. Christian Schaller (stellvertretender Leiter der Forschungsgruppe "Globale Fragen" der Stiftung Wissenschaft und Politik [SWP], Berlin) zum Thema: "Targeted Killing durch Drohnenangriffe: Ein legales Mittel zur Terrorismus- und Aufstandsbekämpfung?"

16.10 Uhr:
• Pause

16.20 Uhr:
• Podiumsdiskussion unter Einbindung des Publikums: "Töten per Joystick" - Zur Legalität und Legitimität des Einsatzes bewaffneter Drohnen

Teilnehmer(innen):
Selmin Çalışkan (Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International); Dr. phil. Corinna Hauswedell (Direktorin von Conflict Analysis and Dialogue [CoAD], Bonn; wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FEST e.V., Heidelberg); Dr. phil. Frank Sauer wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Universität der Bundeswehr München); Dr. iur. Christian Christian Schaller (SWP, Berlin); Dr. iur. Jeannine Drohla (Referentin für grundsätzliche Rechtsfragen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik, BMVg, Berlin) Moderation: Michael Lysander Fremuth

18.00 Uhr:
Kommentierung der Podiumsdiskussion

18.20 Uhr:
• Schlusswort: Zusammenfassung und Ausblick

18.30 Uhr:
• Empfang mit Buffet und Livemusik

Veranstaltungsort:
Bel Etage des Kölner Schokoladenmuseums
Am Schokoladenmuseum 1A
50678 Köln

Wegen des begrenzten Platzangebots und der erwarteten Nachfrage wird um Anmeldung an mfremuth@uni-koeln.de gebeten.

09.12.2014
17:00 - 18:00
Aachen/Eupen
Mahnwache zum Tag der Menschenrechte 

Die Asyl-Gruppe Eupen organisiert am Vorabend des Tags der Menschenrechte eine Mahnwache vor der Nikolauskirche in Eupen.Thema ist die Stop-Folter-Kampagne.

Zum Thema:

Stop Folter: Für eine Welt frei von Folter
Schläge, Tritte, Aufhängen an Händen oder Füßen, Elektroschocks, Isolation, vorgetäuschte Exekutionen, Vergewaltigung - dieser Albtraum ist Realität für unzählige Gefangene weltweit. Setzen Sie sich mit uns gemeinsam gegen Folter ein.

In den vergangenen fünf Jahren hat Amnesty International aus 141 Ländern glaubwürdige Berichte über Folter und Misshandlung erhalten.

Mit der Kampagne "Stop Folter" fordert Amnesty Regierungen weltweit auf, endlich ihre internationalen Verpflichtungen umzusetzen und effektive Schutzmaßnahmen gegen Folter zu ergreifen.

Folter ist grausam und unmenschlich. Folter stoppen heißt Menschen schützen. Machen Sie Folterern einen Strich durch die Rechnung - herzliche Einladung, sich zu informieren und unsere Petition zu unterzeichnen.

Kontakt für Rückfragen und Informationen:
Amnesty International
Asyl-Gruppe Eupen
Adalbertsteinweg 123a/b
52070 Aachen
E-Mail: asylgruppe-eupen@amnesty-aachen.de
Facebook: Amnesty International Asylgruppe Eupen

10.10.2014
15:00 - 17:00
Recklinghausen
Internationaler Tag gegen die Todesstrafe

Anlässlich des Internationalen Tags gegen die Todesstrafe veranstaltet die Amnesty International Regionalgruppe Recklinghausen einen Informationsstand auf dem Altstadtmarkt in Recklinghausen. Dort informiert sie über die Todesstrafenpraxis im Iran und veranstaltet Briefaktionen zugunsten mehrerer Einzelfälle.

Veranstaltungsort:
Altstadtmarkt Recklinghausen

Beginn:
15 Uhr

17.02.2015
20:00 - 22:00
München
Filmreihe der Münchner Amnesty-Gruppe

Die Münchner Gruppe 1575 von Amnesty International veranstaltet eine menschenrechtspolitische Filmreihe. Am 17.Februar wird der Film "Prestes Maia - Freiheit in Beton" gezeigt.

Ein Film von Jonas Ginter, Levin Peter und Marla Fee Wilke aus dem Jahr 2007.
In Koproduktion mit ZDF, in Zusammenarbeit mit ARTE.

"Prestes Maia - Freiheit in Beton" erzählt von den größten Kontrasten zwischen Arm und Reich in Lateinamerika. In diesem Film geht es um ein Bollwerk der Unterschicht - "Prestes Maia", in dem sich 468 Familien auf 22 Stockwerken, 1379 Bewohner und 1379 Geschichten versammeln. Das Haus wurde von ihnen besetzt, doch die Räumung ist unabwendbar. Trotzdem kämpfen die Bewohner weiter.

Weitere Infos hier.

Veranstaltungsort:
Glockenbachwerkstatt
Blumenstr.7

Uhrzeit:
20 Uhr

Eintritt kostenlos; Spenden gerne gesehen.

20.01.2015
20:00 - 22:00
München
Filmreihe der Münchner Amnesty-Gruppe

Die Münchner Gruppe 1575 von Amnesty International veranstaltet eine menschenrechtspolitische Filmreihe. Am 20.Januar wird der Film "The truth that wasn't there" gezeigt.

The truth that wasn't there
Unter dem Regisseur Guy Gunaratne entstand im Jahr 2011 diese überragende Dokumentation über drei Studenten der Filmhochschule, die die Grenze des Bürgerkrieges in Sri Lanka passieren. Sie werden zu den ersten unabhängigen Journalisten vor Ort, die die die Kampfzone besuchen und schildern ihre Erlebnisse auf aussergewöhnliche Art und Weise.

Hier geht's zum Trailer.

Veranstaltungsort:
Glockenbachwerkstatt
Blumenstr.7
80331 München

Uhrzeit:
20 Uhr

Eintritt kostenlos; Spenden gerne gesehen

18.11.2014
20:00 - 21:30
München
Filmreihe der Münchner Amnesty-Gruppe

Die Münchner Gruppe 1575 von Amnesty International veranstaltet eine menschenrechtspolitische Filmreihe. Am 18.November wird der Film "Cloudy Mountains" gezeigt.

Cloudy Mountains
Ein Leben im Staub: Abgeschottet von der Außenwelt schuften die Minenarbeiter im Asbestabbau in Lop Nur im westlichen China. Menschenunwürdige Bedingungen und eine gesundheitsschädliche Arbeit. Der Lohn ist hoch - sein Preis ebenso.

China 2012. Regie: Zhu Yu
Länge: 85 min.

Hier geht's zum Trailer.

Veranstaltungsort:
Glockenbachwerkstatt
Blumenstr.7
80331 München

Beginn:
20 Uhr

Eintritt kostenlos; Spenden gerne gesehen.

21.10.2014
20:00 - 21:00
München
Filmreihe der Münchner Amnesty-Gruppe

Die Münchner Gruppe 1575 von Amnesty International veranstaltet eine menschenrechtspolitische Filmreihe. Am 21.Oktober wird der Film "Schmutzige Schokolade" gezeigt.

Schmutzige Schokolade/The Dark Side of Chocolate

Das Geschäft mit Schokolade ist bitter. Weil Kakao-Plantagen Besitzer für ihre Ware kaum Geld bekommen, können sie es sich kaum leisten, die Farmhelfer zu entlohnen. Eine billige Lösung bietet die Kinderarbeit. Die Schokoladenfirmen möchten damit natürlich nichts zu tun haben. Der dänische Filmemacher Miki Mistrati begab sich auf gefährliche Spurensuche in Afrika und deckte die dunklen Seiten der Schokoladenindustrie auf.

Deutschland/Dänemark 2010
45 Minuten
Regie: Miki Mistrati

Weitere Infos hier.

Veranstaltungsort:
Glockenbachwerkstatt
Blumenstr.7
80331 München

Beginn:
20 Uhr

Eintritt kostenlos; Spenden gerne gesehen