Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Der UN-Sicherheitsrat, China, Japan und die ASEAN-Länder müssen umgehend für die Freilassung von Daw Aung San Suu Kyi sorgen, fordert Amnesty International. Sie sind am ehesten in der Lage, Druck auf die Regierung in Myanmar auszuüben. Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi ist verhaftet und ins Insein-Gefängnis gebracht worden.

"Wir sind erfreut, dass (...) Roxana Saberi heute aus dem Gefängnis in Teheran entlassen werden soll", sagte Hassiba Hadj Saharoui, stellvertretende Direktorin für die Region Mittlerer Osten und Nordafrika bei Amnesty International am 11. Mai 2009. Vielen Dank an alle, die sich in den vergangenen Wochen an den Amnesty-Eilaktionen für Roxana Saberi beteiligt haben!

Die iranischen Behörden haben die 22-jährige Delara Darabi am 1. Mai 2009 hingerichtet. Amnesty International ist über die Hinrichtung der jungen Frau empört und schockiert. Delara Darabi hatte immer wieder ihre Unschuld an dem Mord beteuert, den sie mit 17 Jahren, also als Minderjährige, begangen haben soll.

Ausländische Flüchtlinge müssen in der Türkei unter unwürdigen, oft gefährlichen Bedingungen leben. Dies dokumentiert ein Bericht von Amnesty International.

Die moldauische Generalstaatsanwaltschaft ermittelt Berichten zufolge gegen Oleg Brega, Ghenadie Brega und Natalia Morar. Die Behörden werfen den drei Organisatoren der Demonstration "Trauertag" vor, Aufstände organisiert und einen Putsch angezettelt zu haben. Amnesty betont, dass sie lediglich von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht haben.

Der Asyl-Workshop, den Benno Fürmann und Amnesty International zum Projekttag "Schule ohne Rassismus" am Hermann-Hesse-Gymnasium in Kreuzberg initiiert haben, ist gut besucht. Gut 30 SchülerInnen erfahren Details über das Leben in Asylbewerberheimen und warum sich Amnesty für einen besseren Flüchtlingsschutz einsetzt.

Es war die größte Verhaftungswelle seit der Revolution 1959: Vor sechs Jahren sind auf Kuba 75 Menschen in unfairen Verfahren zu bis zu 28 Jahren Haft verurteilt worden. "Ihr ‚Verbrechen' bestand darin, eine abweichende Meinung zu haben," so Maja Liebing, Kuba-Expertin von Amnesty.

Die Militärregierung in Myanmar hat eine Amnestie für 6.313 Gefangene angekündigt. Unter den am Samstag, 21. Februar 2009 freigelassenen Gefangenen waren jedoch nur 24 gewaltlose politische Häftlinge.

Ermittler von Amnesty International haben bei Recherchen vor Ort ernst zu nehmende Hinweise gefunden, dass sowohl Israel als auch die Hamas und andere bewaffnete palästinensische Gruppen Kriegsverbrechen begangen haben. Die Recherchen sind in einem neuen Bericht von Amnesty International dokumentiert.

Die Hamas führt seit der Militäroffensive der israelischen Armee im Gazastreifen einen Feldzug gegen Menschen durch, die der "Kollaboration" mit Israel verdächtigt werden. Dies hält ein Untersuchungsbericht von Amnesty International fest.