Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Amnesty International ist bestürzt über Tötungen und andere Menschenrechtsverletzungen durch irakische Sicherheitskräfte am 28./29. Juli 2009 im Lager Ashraf. Besonders besorgt ist Amnesty über seit Ende Juli 2009 inhaftierte 36 Bewohner des Lagers ohne Anklage oder Gerichtsverfahren.

Das Parlament Togos hat am 23. Juni 2009 einstimmig entschieden, die Todesstrafe abzuschaffen. Mit ihrer Entscheidung haben die Parlamentsmitglieder die Tendenz in Richtung Abschaffung der Todesstrafe in Afrika verstärkt.

Elf Frauen, Mitglieder der Menschenrechtsorganisation "Women of Zimbabwe Arise" (WOZA), die am Mittwoch vergangener Woche bei friedlichen Demonstrationen in Harare und Bulawayo von der Polizei zusammengeschlagen und verhaftet worden waren, sind am Freitag unter Auflagen aus der Haft entlassen worden.

Die Statistiken sind schockierend: Aus mehr als 150 Ländern liegen Berichte über Folterungen oder Misshandlungen durch Angehörige staatlicher Stellen vor. In über 70 Ländern wird systematisch gefoltert. Am 26. Juni ist der Internationale Tag zur Unterstützung der Opfer von Folter. Sagen auch Sie NEIN! zur Folter.

Die Welt kann nicht länger auf ein effektives Waffenhandelsabkommen warten. Senden Sie eine E-Mail an Präsident Obama: Bitten Sie ihn, einen weiteren historischen Schritt zu tun und ein Waffenhandelsabkommen zu unterstützen!

"Wir beklagen, dass die neue Amtszeit des Präsidenten von weitverbreiteten Übergriffen eingeleitet wird. Wir fordern die sofortige und bedingungslose Freilassung aller gewaltlosen politischen Gefangenen in Iran", sagt Hassiba Hadj Sahraoui von Amnesty International.

Am vergangenen Montag besuchte Irene Khan, die Generalsekretärin von Amnesty International, zwei Slums in Nairobi, der Hauptstadt von Kenia.Während ihres Besuchs der Slums Korogocho und Kibera hatte sie die Gelegenheit mit den Bewohnern der Siedlungen zu sprechen und sich ein Bild von der Lage in Afrikas größtem Slum zu machen.

4. Juni 1989: Die chinesische Armee zerschlägt die Demonstrationen auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Hunderte Menschen sterben. 2009 befinden sich, Schätzungen chinesischer Organisationen zufolge, noch immer bis zu 200 Menschen wegen ihrer Beteiligung an den Demokratieprotesten in Haft.

Amnesty International verurteilt die grausame öffentliche Hinrichtung von Ahmed bin 'Adhaib bin 'Askar al-Shamlani al-'Anzi in Saudi-Arabien. Er ist am vergangenen Freitag enthauptet worden, seine Leiche ist anschließend an einem öffentlichen Ort in Riad gekreuzigt worden.

Der Krieg zwischen der Regierung Sri Lankas und den Tamil Tigers (LTTE) geht zu Ende, die menschliche Tragödie setzt sich fort. Mehr als 200.000 Menschen sind auf der Flucht, darunter 80.000 Kinder. Amnesty International fordert, dass unverzüglich Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung und gefangener Kämpfer getroffen werden müssen.