Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Tschad

Im Februar 2008 wurden bei zweitägigen Kämpfen zwischen der Armee und einem Bündnis bewaffneter Oppositionsgruppen Hunderte von Zivilisten getötet und verletzt. Mehr als 50000 Zivilisten flüchteten außer Landes.
Zivilisten wurden Opfer des "Verschwindenlassens"; einige wurden ohne Rechtsgrundlage festgenommen, willkürlich inhaftiert und gefoltert bzw. misshandelt. Menschenrechtsverteidiger und Journalisten waren Einschüchterungen und Schikanen ausgesetzt. Kinder wurden entführt, um sie als Soldaten zu rekrutieren. Die Sicherheitslage im Osten des Landes blieb 2008 äußerst angespannt. Tausende von Menschen wurden ohne vorherige Absprachen aus ihren Wohnungen vertrieben. Sie erhielten weder Ersatzunterkünfte noch eine Entschädigung. (Stand: 31.12.2008)


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30.09.2009Tschad: Gewalt gegen sudanesische Frauen in Flüchtlingslagern
29.09.2009Amnesty Bericht: "No place for us here"
08.09.2009Amnesty Bericht: "Broken Homes, Broken Lives"
08.09.2009Tschad: Zwangsräumungen sofort stoppen!
23.07.2009Urgent Action: Ohne Anklage in HaftUA-197/2009
28.05.2009Amnesty Report 2009 Tschad
27.05.2009Urgent Action: Lehrer freigelassenUA-012/2009-1
19.01.2009Urgent Action: "Verschwindenlassen"UA-012/2009
28.05.2008Amnesty Report 2008 Tschad
13.05.2008Tschad