Der Ausnahmezustand, der seit 1963 in Kraft ist, gab den Sicherheitskräften auch weiterhin umfassende Befugnisse für Festnahmen und Inhaftierungen. Die Rechte auf freie Meinungsäußerung und Vereinigungsfreiheit waren stark eingeschränkt. Hunderte Menschen wurden festgenommen, Hunderte politische Gefangene blieben weiterhin in Haft, darunter auch gewaltlose politische Gefangene und Personen, die nach unfairen Gerichtsverfahren verurteilt worden waren. Folterungen und Misshandlungen, an deren Folgen 2008 sieben Menschen starben, blieben straflos. Die Militärpolizei tötete dem Vernehmen nach mindestens 17 Häftlinge. Menschenrechtsverteidiger wurden schikaniert und strafrechtlich verfolgt. Die Angehörigen der kurdischen Minderheit sahen sich weiterhin Diskriminierungen ausgesetzt. Viele von ihnen sind praktisch staatenlos und konnten ihre sozialen und wirtschaftlichen Rechte nicht ausüben. Frauen litten weiterhin unter Diskriminierung und geschlechtsspezifischer Gewalt. 16 Zivilisten kamen bei einer Bombenexplosion ums Leben. Die staatlichen Medien machten eine bewaffnete Gruppierung für diesen Anschlag verantwortlich. (Stand: 31.12.2008)
| 26.08.2010 | Urgent Action: Foltergefahr | UA-188/2010 | |
| 17.08.2010 | Urgent Action: Syrischer Kurde gefoltert | UA-222/2009-1 | |
| 23.07.2010 | Urgent Action: Bessere Haftbedingungen | UA-064/2010-1 | |
| 09.07.2010 | Urgent Action: Drohendes "Verschwindenlassen" | UA-156/2010 | |
| 18.06.2010 | Drei Jahre Haft für syrischen Menschenrechtsverteidiger | ||
| 27.05.2010 | Amnesty Report 2010 Syrien | ||
| 18.05.2010 | Urgent Action: Kurden weiter in Haft | UA-026/2010-1 | |
| 07.05.2010 | Urgent Action: Freigelassen | UA-327/2009-1 | |
| 27.04.2010 | Urgent Action: Syrische Studenten vermisst | UA-096/2010 | |
| 30.03.2010 | Urgent Action: Kurde zu Haftstrafe verurteilt | UA-257/2009-2 |