Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Serbien

Bei der Festnahme von Verdächtigen, die unter Anklage des Internationalen Strafgerichtshofs für das ehemalige Jugoslawien (International Criminal Tribunal for the Former Yugoslavia - ICTY) standen, waren Fortschritte zu verzeichnen. Das galt auch für die Verfolgung von Kriegsverbrechen vor serbischen Gerichten. Sowohl in Serbien als auch im Kosovo wurden Minderheiten weiterhin diskriminiert, und es herrschte Straflosigkeit für Gewalttaten zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen. Die UN-Mission im Kosovo (UNMIK) versäumte es, gegen die Straflosigkeit für Menschenrechtsverletzungen durch die internationale Gemeinschaft und für Kriegsverbrechen im Kosovo vorzugehen, darunter auch Fälle von "Verschwindenlassen" und Entführungen. Nur wenige Flüchtlinge kehrten freiwillig in den Kosovo zurück. (Stand: 31.12.2008)


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06.11.2009Ihre Briefe zeigen Wirkung!
01.09.2009Kosovo - Daka Asani
26.08.2009Kosovo: Verschwindenlassen muss geahndet werden
08.06.2009Serbien und Kosovo: 10 Jahre Kriegsende, 10 Jahre Ungewissheit, 10 Jahre Straflosigkeit
28.05.2009Amnesty Report 2009 Serbien (einschließlich Kosovo)
22.10.2008Aufnahme irakischer Flüchtlinge / Rückführungen in das Kosovo
23.07.2008Frist für UN-Tribunal muss verlängert werden
28.05.2008Amnesty Report 2008 Serbien
13.05.2008Serbien
01.03.2008Briefe gegen das Vergessen : Mon Balaj und Arben Xheladini