Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Kamerun

Die Rechte auf Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit wurden nach wie vor unterdrückt. Menschenrechtsverteidiger wurden von Sicherheitskräften häufig drangsaliert und eingeschüchtert. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle waren weiterhin Diskriminierung, Einschüchterungsversuchen, Schikanen und anderen Übergriffen ausgesetzt. Die bewaffnete islamistische Gruppierung Boko Haram verstärkte ihre Angriffe in der Region Extrême-Nord.

Die von Nigeria aus operierende Gruppe mordete, brannte Ortschaften nieder und nahm Geiseln. Sicherheitskräfte sollen mutmaßliche Mitglieder von Boko Haram willkürlich festgenommen, inhaftiert und außergerichtlich hingerichtet haben. Hunderttausende Flüchtlinge aus Nigeria und der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) lebten unter katastrophalen Bedingungen in überfüllten Lagern. (Stand: 31.12.2014)


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01.09.2016Briefe gegen das Vergessen: 130 "verschwundene" Jungen und Männer - Briefvorlage (Englisch)
01.09.2016Briefe gegen das Vergessen: 130 "verschwundene" Jungen und Männer - Briefvorlage (Deutsch)
30.08.2016Kamerun: Verbrechen im Kampf gegen Boko Haram
22.08.2016Kamerun - Mindestens 130 Jungen und Männer
14.07.2016Kamerun: Zivile Opfer im Kampf gegen Boko Haram
30.06.2016Kamerun: Fast 500 Tote durch Boko-Haram-Angriffe im Laufe eines Jahres
13.04.2016Faltblatt: "Menschenrechtsverteidiger - Stark für die Menschenrechte"
08.03.2016Urgent Action: Journalisten angeklagtUA-052/2016
24.02.2016Amnesty Report 2016 Kamerun
24.02.2016Vorwort