Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Indien

Menschenrechtsverstöße staatlicher wie nichtstaatlicher Akteure wurden in der Regel nicht geahndet. Trotz Gesetzesreformen und fortschrittlicher Gerichtsentscheidungen gelang es den Behörden oft nicht, Straftaten gegen Kinder, Frauen, Dalits (Kastenlose), Adivasi (Indigene) und andere indische Staatsbürger zu verhindern. In einigen Fällen waren sie sogar selbst daran beteiligt. Willkürliche Festnahmen und Inhaftierungen, Folter und außergerichtliche Hinrichtungen zogen häufig keine strafrechtlichen Konsequenzen nach sich.

Das Strafjustizwesen war überlastet und unterfinanziert, was dazu führte, dass Opfer von Misshandlungen keine Gerechtigkeit erfuhren und Beschuldigte keinen fairen Prozess erhielten. Die Gewalt bewaffneter Gruppen in Jammu und Kaschmir, in den nordöstlichen Bundesstaaten sowie in Gebieten, in denen bewaffnete maoistische Gruppen aktiv waren, gefährdete weiterhin Zivilpersonen. (Stand: 31.12.2014)


Zeitraum eingrenzen

30.11.2016Urgent Action: FreigelassenUA-215/2016-1
17.11.2016Vorgaben, Widersprüche, Selbstzensur
10.11.2016Urgent Action: In Haft geschlagenUA-224/2015-1
19.10.2016Urgent Action: Rechtswidrig in HaftUA-239/2016
01.10.2016"Down Down Amnesty"
22.09.2016Urgent Action: Willkürlich festgenommenUA-215/2016
20.08.2016"Wir entschuldigen uns nicht für unseren Einsatz für die Menschenrechte"
14.07.2016Indien: Wirtschaftswachstum auf Kosten der Menschenrechte
01.06.2016"Kommt, investiert, aber respektiert die Verfassung"
17.05.2016Indien: Angriffe auf Journalisten müssen geahndet werden