Obwohl Personen, denen frühere Menschenrechtsverletzungen zur Last gelegt wurden, vermehrt zur Rechenschaft gezogen wurden, gab es im Lauf des Berichtsjahrs auch einige Rückschläge. Streiks und Demonstrationen waren an der Tagesordnung. Mehrere Polizeibeamte kamen wegen widerrechtlicher Tötungen von Demonstranten oder Straftatverdächtigen vor Gericht. Die Haftbedingungen, vor allem jene für jugendliche Straftäter, gaben weiterhin Anlass zu Besorgnis.
Im März löste der Regierungserlass, die Ausfuhrsteuer für Getreide anzuheben, landesweite Streiks und Straßenblockaden aus. Im Juli lehnte der Senat ein Gesetz zur Ratifizierung der Maßnahmen ab, worauf die Regierung ihren Erlass zurücknahm. (Stand: 31.12.2008)
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