Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Äthiopien

Die Meinungsfreiheit unterlag nach wie vor drastischen Beschränkungen. Die Regierung ging auch weiterhin gegen mutmaßlichen Dissens vor und nahm oft schon vorbeugend verdächtigte Personen fest, um zu verhindern, dass diese ihre abweichende Meinung öffentlich kundtaten. Unabhängige Medien wurden weiterhin angegriffen. Friedliche Protestierende, Journalisten und Mitglieder oppositioneller Parteien wurden willkürlich festgenommen. Das Gesetz über gemeinnützige Organisationen und Verbände behinderte weiterhin die Arbeit von Menschenrechtsorganisationen. Willkürliche Inhaftierungen sowie Folter und andere Misshandlungen blieben an der Tagesordnung und wurden häufig systematisch dazu eingesetzt, tatsächliche oder mutmaßliche Meinungsabweichungen zu unterdrücken. (Stand: 31.12.2014)


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15.11.2016Urgent Action: Blogger in HaftUA-255/2016
07.11.2016Äthiopien: Reformen sind der einzige Weg aus der Krise
14.10.2016Urgent Action: Oppositionsmitglieder in HaftUA-235/2016
01.10.2016Briefe gegen das Vergessen: Eskinder Nega - Briefvorlage (Englisch)
01.10.2016Briefe gegen das Vergessen: Eskinder Nega - Briefvorlage (Deutsch)
20.09.2016Äthiopien - Eskinder Nega
24.02.2016Amnesty Report 2016 Äthiopien
17.02.2016Urgent Action: Weiter in HaftUA-001/2016-1
06.01.2016Urgent Action: FoltergefahrUA-001/2016
05.06.2015"Das Machtgleichgewicht verschiebt sich"