Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Äquatorialguinea

Im Januar 2014 wurden neun Gefangene hingerichtet, kurz bevor ein zeitlich befristetes Moratorium für die Anwendung der Todesstrafe verfügt wurde. Gefangene wurden routinemäßig gefoltert. Verschiedene Oppositionspolitiker wurden willkürlich festgenommen und ohne Anklageerhebung über lange Zeit hinweg ohne Kontakt zur Außenwelt in Haft gehalten. Darunter war auch ein Mann, den Sicherheitskräfte im Dezember 2013 aus einem Nachbarstaat nach Äquatorialguinea entführt hatten. Zivilpersonen wurden vor Militärgerichte gestellt. (Stand: 31.12.2014)


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25.02.2015Amnesty Report 2015 Äquatorialguinea
10.02.2015Urgent Action: Drei Männer freigelassenUA-024/2015-1
29.01.2015Urgent Action: Drei Männer willkürlich inhaftiertUA-024/2015
11.10.2013Urgent Action: Aktivistin aus Haft entlassenUA-210/2013-1
05.08.2013Urgent Action: Aktivistin schwer krankUA-210/2013
24.05.2013Äquatorialguinea: Verhaftungen und Schikanen vor den Wahlen
23.05.2013Urgent Action: Oppositionelle in HaftUA-132/2013-1
22.05.2013Amnesty Report 2013 Äquatorialguinea
20.05.2013Urgent Action: Familienangehörige festgenommenUA-132/2013
27.12.2012Erfolge Oktober bis Dezember 2012