"TÜRKEI - FASZINIEREND FARBIG" unter diesem Motto präsentiert sich das Gastland Türkei auf der Frankfurter Buchmesse. Gerade Schriftstellern und Journalisten drohen in der Türkei immer wieder Gefängnisstrafen - allein wegen der friedlichen Wahrnehmung ihres Rechts auf freie Meinungsäußerung. Amnesty fordert die türkische Regierung auf, alle Gesetze abzuschaffen, die die friedliche Meinungsäußerung unter Strafe stellen.
Die Geschichten über "Ergenekon" könnten aus einem Thriller stammen, so unglaublich sind sie.
Die Türkei ist das diesjährige Gastland auf der Frankfurter Buchmesse. "Vielfältig und bunt" will sich das Land dort präsentieren.
In der Türkei zeichnet sich eine konservativ-religiöse Wende in der Geschlechter-
politik ab.
Trotz aller Reformankündigungen ist die Menschenrechtslage in der Türkei weiterhin schwierig. Vor allem Minderheiten und kritische Journalisten geraten schnell ins Visier des Staates.
Sie entsprechen nicht der Norm und werden dafür verfolgt: Wegen "unmoralischer Orientierung" ist in Istanbul ein Homosexuellen-Verein verboten worden.
Sanar Yurdatapan ist in der Türkei nicht nur als Musiker und Komponist bekannt, sondern auch als Aktivist für Meinungsfreiheit.
Südafrika kämpft mit den Folgen der ausländerfeindlichen Pogrome im Mai.
In den Gefängnissen Taiwans warten zahlreiche Häftlinge in Todestrakten auf ihre Hinrichtung.
In kaum einem anderen Land Europas werden Roma so angefeindet wie in Italien. Sie leben unter miserablen Bedingungen und sind Opfer von Übergriffen.
Die Notlagen von Frauen in Pakistan und das mangelnde Angebot an Zufluchtstätten waren der Anlass, das private Frauenschutzhaus Panah Shelter in Karachi zu gründen.
Am 8. August kam es im Konflikt um Südossetien zu schweren Kämpfen zwischen Georgien und Russland. Zahlreiche Menschen wurden vertrieben und viele Ortschaften zerstört.
Der afghanische Journalist Yaqub Ibrahimi berichtet für europäische Medien über Machtmissbrauch und Menschenrechtsverletzungen in seinem Land.
"Tough Love" heißt ihr Motto: Mit viel Disziplin und roten Rosen kämpfen die Frauen von WOZA für eine bessere Zukunft.
Ein Album, fast nur mit armenischen Musikern aufgenommen - dies ist in der Türkei immer noch ein politisches Statement.
Die Türkei ist in diesem Jahr Gast der Frankfurter Buchmesse. So vielfältig die Literaturszene in diesem Land, so vielfältig sind die Methoden der Zensur.
Als Mittel der politischen Meinungsäußerung kommt den Karikaturen in der Geschichte der Türkei bis heute eine außerordentliche Rolle zu.
Zeynel Abidin Kizilyaprak ist einer der wichtigsten kurdischen Publizisten.
Ein Gespräch mit der Regisseurin Susanne Babila über die politische Resonanz auf ihre Dokumentation "Im Schatten des Bösen".
Der Schriftsteller Giwi Margwelaschwili, 1927 in Berlin als Sohn georgischer Exilanten geboren, im KZ Sachsenhausen inhaftiert und später in die Sowjetunion verschleppt, will nun sein umfangreiches deutsches Werk veröffentlichen.
"Im Schatten des Bösen" zeigt das Schicksal von Frauen im Kongo, die Opfer marodierender Milizen geworden sind.
Gorki Águila heißt Kubas unbequemster Punkrocker. Seine Verhaftung Ende August löste auf der Karibik-Insel und im Ausland vehemente Proteste aus.
Die Abschaffung der Todesstrafe ist seit 1973 eines der wichtigsten Anliegen von Amnesty International.
Es ist nur scheinbar eine schöne Welt, in der die Jugendlichen Acerola (Douglas Silva) und Laranjinha (Darlan Cunha) leben.
Bücher
Aufwachen aus dem Siegestaumel
Die genannten Aktivisten wurden zwischen dem 16. und 18. Juni 2006 festgenommen, offenbar aufgrund ihrer Verbindungen zur Menschenrechtsorganisation "Turkmenistan Helsinki Foundation" (THF).
Der guatemaltekische Anthropologe Fredy Peccerelli erhält aufgrund seiner Arbeit als Menschenrechtsverteidiger immer wieder Morddrohungen und ist ständigen Schikanen ausgesetzt.
Der algerische Menschenrechtsanwalt Amine Sidhoum ist bekannt für seine Arbeit gegen Folter. Aufgrund dieser Aktivitäten wird er von den algerischen Behörden immer wieder schikaniert.