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Fatima Hussein Badi: © AmnestyFatima Hussein Badi: © Amnesty

Briefe gegen das Vergessen

Fatima Hussein Badi

Fatima Hussein Badi ist in Gefahr, hingerichtet zu werden. Sie und ihr Bruder Abdullah wurden im Februar 2001 in einem unfairen Gerichtsverfahren zum Tode verurteilt. Das Urteil gegen ihren Bruder wurde bereits 2005 vollstreckt.

Fatima und Abdullah Hussein Badi wurden am 13. Juli 2000 verhaftet, weil sie im Verdacht standen, Fatimas Ehemann, Hamoud Ali al-Jalal, ermordet zu haben. Berichten zufolge soll die Polizei Fatima Hussein Badi fünf Stunden lang verhört haben, ohne dass ein Rechtsbeistand anwesend war. Als sie sich weigerte, den Mord zu gestehen, wurde ihr Bruder Abdullah vorgeführt - mit blutüberströmtem Gesicht. Man drohte ihr, sie in Anwesenheit des Bruders zu vergewaltigen. Um sie vor der Vergewaltigung zu bewahren, soll dieser daraufhin die Tat gestanden haben.

Beide wurden im Februar 2001 zum Tode verurteilt. Bei mehreren gerichtlichen Anhörungen hatten die Geschwister keinen rechtlichen Beistand. Im September 2003 befand der Oberste Gerichtshof, dass Fatima Hussein Badi sich zwar der Mithilfe schuldig gemacht habe, aber nicht des Mordes schuldig sei. Der Oberste Gerichtshof reduzierte die Strafe daraufhin auf vier Jahre Haft.

Nach einer Intervention von Staatspräsident Ali Abdullah Saleh und Parlamentsprecher Sheikh Abdullah al-Ahmar wurde der Fall erneut überprüft und die Reduzierung des Strafmaßes rückgängig gemacht. Fatima Hussein Badi ist damit weiterhin in Gefahr, hingerichtet zu werden.

Bitte schreiben Sie höflich formulierte Briefe an den jemenitischen Staatspräsidenten und fordern Sie die Umwandlung des gegen Fatima Hussein Badi verhängten Todesurteils.

Schreiben Sie in gutem Arabisch, Englisch oder auf Deutsch an

Abd al-Rab Mansour al-Hadi
Vice President
Office of the President
Sana'a
JEMEN
(korrekte Anrede: Your Excellency / Exzellenz)
Fax: (00 967) 127 4147

Standardbrief Luftpost bis 20 g: € 0,75

Senden Sie bitte eine Kopie Ihres Schreibens an

BOTSCHAFT DER REPUBLIK JEMEN
S.E. Herrn Prof. Dr. Mohammed L. Al-Eryani
Budapester Str. 37, 10787 Berlin
Fax: 030-8973 0562
E-Mail: info@botschaft-jemen.de