Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Eine Amnesty-Hymne an die Freiheit

Unser Song für Baku: "Toast to Freedom"

3. Mai 2012 - Pünktlich zum Eurovision Song Contest in Aserbaidschan hat auch Amnesty International einen Song für Baku: Die Hymne "Toast to Freedom" ist die Aufforderung von Amnesty an das Gastgeberland Aserbaidschan, Menschenrechte im eigenen Land zu achten.

Es darf nicht sein, dass den Teilnehmern des Eurovision Song Contests sowie einreisenden Journalisten Meinungsfreiheit zugesichert, aber gleichzeitig die eigene Bevölkerung unterdrückt und ihr grundlegende Menschenrechte verweigert werden. Vor einem Jahr nahm die Polizei in Baku Dutzende friedliche Demonstranten fest, die sich über Facebook zu Protesten verabredet hatten. Bis heute sind 14 von ihnen in Haft.

Um ihre Freilassung zu erreichen und sich für Meinungsfreiheit in Aserbaidschan einzusetzen, hat Amnesty dazu aufgerufen, E-Mails an den Präsidenten von Aserbaidschan zu schreiben. Bisher sind fast 10.000 E-Mails eingegangen. Der Song "Toast to Freedom", der am 3. Mai 2012, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, veröffentlicht wird, soll der Forderung von Amnesty Nachdruck verleihen.

Sehen Sie hier das Musikvideo zum Song:

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Geschrieben wurde "Toast to Freedom" von dem Gitarristen und Produzenten Carl Carlton und dem amerikanischen Musiker Larry Campbell. Mitwirkende Künstler sind unter anderem Jane Birkin, Ewan McGregor, Marianne Faithfull, Kris Kristofferson, Levon Helm, Carly Simon, Eric Burdon, Angelique Kidjo, Donald Fagen, Levon Helm und Rosanne Cash. Aus Deutschland nahmen Gentleman und Max Buskohl teil. Die Aufnahmen wurden größtenteils im legendären Woodstock-Studio "The Barn" gemacht. Produziert und gemixt hat "Toast to Freedom" Bob Clearmountain, der auch schon mit Bruce Springsteen, Paul McCartney und den Rolling Stones gearbeitet hat. Der Song wird über itunes, Amazon und weitere Plattformen erhältlich sein. Darüber hinaus gibt es ein Making Of Video sowie ein begleitendes Video zu "Toast to Freedom". Der Erlös aus dem Verkauf des Songs geht an Amnesty International.

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Mit "Toast to Freedom" wird an die Gründungsgeschichte von Amnesty erinnert, die mit einem Toast, also einem Trinkspruch begann: zwei Studenten stießen 1961 in einem Café in Lissabon auf die Freiheit an. Doch im diktatorischen Portugal war die Erwähnung des Wortes "Freiheit" verboten. Die zwei Studenten wurden festgenommen und zu sieben Jahren Haft verurteilt. Davon erfuhr Peter Benenson, ein Londoner Anwalt. Er veröffentlichte in der Zeitung The Observer den Artikel "The Forgotten Prisoners", in dem er die Leser aufforderte, mit Appellschreiben öffentlichen Druck auf Regierungen zu machen und von ihnen die Freilassung politischer Gefangener zu fordern. Die Resonanz war überwältigend. 30 große Zeitungen in verschiedenen Ländern druckten den Artikel nach. Allein in den ersten Wochen meldeten sich mehr als Tausend interessierte Mitstreiter. Das war der Beginn von Amnesty International. Inzwischen ist Amnesty in mehr als 150 Ländern aktiv und hat mehr als 3 Millionen Unterstützer.

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